20.03.2020 - 18:45 Uhr
NabburgOberpfalz

Zahl der Feuerwehreinsätze steigt

Gerade noch vor den durch den Corona-Virus bedingten Einschnitten hat die Feuerwehr Nabburg ihre Jahreshauptversammlung ab. Ihr Ziel: Auch für künftige Aufgaben bestens gerüstet zu sein.

Nach über 40 Jahren in führenden aktiven Funktionen verabschiedete Kommandant Andreas Ringlstetter (von links) die Kameraden Lambert Willax und Siegfried Winklmann in den passiven Dienst. Als Dank und Anerkennung verliehen ihnen Kreisbrandinspektor Hans Gietl und Kreisbrandmeister Helmut Schatz das goldene Ehrenkreuz des Kreisverbandes Schwandorf.
von Autor AUBProfil
Für langjährige Dienstzeit wurden Max Eimer und Johannes Prey sowie Klaus Schießl geehrt. Bürgermeister Armin Schärtl, Kreisbrandinspektor Hans Gietl und Kommandant Andreas Ringlstetter gratulierten ihnen und den Mitgliedern,die in ihren Positionen aufgestiegen sind.

Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Schwarzer Adler zeigte sich Vorsitzender Bernhard Blüml sichtlich stolz, für die ersten zwölf Monate seit seiner Amtsübernahme eine positive Bilanz ziehen zu können. Aus dem Veranstaltungskalender rief er weltliche wie kirchliche Termine zur Förderung des internen Zusammenhaltes und der Partnerschaftspflege mit anderen Vereinen in Erinnerung. Allen Teilnehmern wie auch Organisatoren galt sein Dank. Ganz besonders hob er die Unterstützung seitens der Stadt hervor, die wichtige Neuanschaffungen finanzierte. Zuletzt würdigte er den Teamgeist und das Engagement seines Stellvertreters Thomas Prey, der beiden Kommandanten sowie der gesamten Vorstandschaft. Umso schwerer falle es, aus ihren Reihen mit Siegfried Winklmann und Lambert Willax zwei allseits geschätzte Mitglieder mit großem Dank und Anerkennung in den passiven Dienst zu verabschieden.

Zuvor aber legte auch Kommandant Andreas Ringlstetter noch seinen detaillierten Bericht vor. Dabei stieg die Zahl an Bränden in Wohnhäusern, Industrieanlagen, im Verkehr, in Wald und Flur unter den insgesamt 109 Einsätzen von 25 auf 37. Verbucht wurden auch 17 Fehlalarmierungen. Zu größeren und kleineren „technischen Hilfeleistungen“ rückte man 62 Mal aus. Andererseits beruht die Bewältigung all dieser Leistungen auf stetem Training. „An 22 Ausbildungs- und Übungsabenden wurden 1100 Stunden abgeleistet“, summierte Ringlstetter. Dabei reichten die Themenkomplexe von „Modularer Truppausbildung“ über Atemschutz bis Erste Hilfe. Eingerechnet der bürokratischen und organisatorischen Pflichten „kann man also ohne Übertreibung sagen, dass fast an jedem Tag im Feuerwehrhaus vom Einsatz über Ausbildung bis hin zur Sitzung oder Besprechung gearbeitet wird.“

Komplettiert wurde der Gesamtüberblick durch den Bereich „Neuanschaffungen“, den Glückwunsch an die Prüfungsbesten einzelner Lehrgänge sowie den Blick auf die Mannschaftsstärke. Die erfreuliche Zahl von 76 Aktiven sei besonders der nachhaltigen Attraktivität des Blaulichttages, der Nachwuchswerbung beim Hallenfest und der guten Entwicklung sowohl der Kinder- als auch Jugendfeuerwehr zu danken. Konkrete Berichte über deren Aktivitäten ergänzten anschließend Matthias Krogner (stellvertretender Jugendwart) und Jürgen Schmidt (für Angela Müller als Leiterin der Kindergruppe „Löschhelden“).

Zur Beförderung konnten Bürgermeister Armin Schärtl, Kreisbrandmeister Hans Gietl und Kommandant Andreas Ringlstetter gratulieren: Christina Meier, Simon Baier, Patrick Fronhofer (Feuerwehrfrau/-mann); Maria Bräutigam, Thomas Prey (Oberfeuerwehrfrau/-mann); Max Eimer, Daniel Irlbacher (Löschmeister); Ulrich Seegerer (Oberlöschmeister). Kommandant Andreas Ringlstetter ist nun Brandmeister. Eine Ehrung für 20 Dienstjahre erhielten Max Eimer und Johannes Prey sowie Klaus Schießl für 30 Dienstjahre.

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