05.02.2019 - 10:53 Uhr
NeualbenreuthOberpfalz

Absurdes Theater beim Seniorenfasching

In den Bruder-Claus-Stuben in Neualbenreuth wurden die Lachmuskeln wieder tüchtig strapaziert. Dafür sorgten die Top-Comedy-Stars der Marktgemeinde – Edeltraud Köstler, Thea Ott, Franz Danhauser und Altbürgermeister Albert Köstler.

Thea Ott (links) und Edeltraud Köstler zeigten ihr komisches Talent als Ehepaar
von Autor ENZProfil
Franz Danhauser (links) und Albert Köstler sinnierten als "Gespräch" vor sich hin
Die Falkenberger Zoiglmusik wurde verstärkt durch Franz Danhauser
Thea Ott glänzte als Schönheitskönigin
Die Falkenberger Zoiglmusik sorgte musikalisch für gute Stimmung

Nach der musikalischen Begrüßung durch die Falkenberger Zoiglmusik und einem gemütlichen Kaffee-Plausch trafen sich zwei Männer – alias Franz Danhauser und Albert Köstler – auf einer Bank. Im Wechsel sinnierte der eine über den gerade verstorbenen Simon, der andere über sein neu gekauftes Auto. War allein schon dieses völlig unzusammenhängende Gerede komisch, endete es mit den schönen Worten: “Danke für die Unterhaltung“ und „Es gibt nichts schöneres als eine nette Unterhaltung“.

Auch das Gespräch beider über den schlechten und unfähigen Lehrer, der dem Sohn, einen Fünfer verpasste und nichts beibringen kann, war einfach köstlich. Bekannt dürfte so mancher aus der Damenwelt die Situation eines Ehepaares vorgekommen sein, in der sie Auto-Lenkerin war, er Beifahrer, der nicht mit Belehrungen spart. Am Ende der Fahrt wird der Gatte mit den Worten verabschiedet: „Viel Glück! Und fall nicht wieder durch die Führerscheinprüfung!“ Dargestellt wurde das Paar durch Edeltraud Köstler und Thea Ott. Letztere hatte auch in ihrem weiteren Part als Schönheitskönigin die Lacher auf ihrer Seite.

Das absurde Theater erreichte seinen Höhepunkt mit Franz Danhauser als Werbeanrufer eines Telefondienstleisters und Albert Köstler als potenziellen Kunden. Wenn der Angerufene Oberpfälzisch spricht und den gut geschulten Werber so lange in Grund und Boden redet, bis dieser gar nicht mehr weiß, was er anzubieten hat, kann das Publikum einfach nur noch Tränen lachen.

Umsorgt wurden alle von den fleißigen Frauen des Katholischen Frauenbunds (KDFB), die für das leibliche Wohl sorgten. Auch die Falkenberger Zoiglmusik brachte ordentlich Stimmung in den Laden, so Wolfgang Üblacker mit seinem Lied vom „Sonntag am Land“. Zum Abschluss wurde noch kräftig mitgesungen und -geschunkelt.

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