19.02.2019 - 14:48 Uhr
NeualbenreuthOberpfalz

Prallschutz an allen Wänden

Einen umfangreichen Überblick über das Geschehen im Rathaus und in der Gemeinde gab Bürgermeister Klaus Meyer jüngst im Marktrat. Beginnen kann nun die Sanierung der Schulturnhalle. In der Fragestunde war auch der Winterdienst ein Thema.

von Autor ENZProfil

In seinem Bericht in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats verwies Bürgermeister Meyer auf die kostenlosen Seminarangebote des Bayerischen Selbstverwaltungskollegs für Gemeinderäte, stellvertretende Bürgermeister, Rechnungsprüfer und Jugendbeauftragte. Der Gemeindechef bat darum, daran einmal teilzunehmen.

Weiterhin konnte das Gemeindeoberhaupt über Absprachen bzw. Vorabsprachen zu verschiedenen Projekten berichten. Dazu gehören ein Gespräch bei der Regierung der Oberpfalz wegen eines Förderantrages für die Ausschilderung der Wanderwege und die weiterführende Beleuchtung des geplanten Geh- und Radweges von der Platzermühle nach Ernestgrün. Hier muss die Förderfähigkeit noch abgeklärt werden.

Auch eine Besprechung mit dem Staatlichen Bauamt wegen der Ortsdurchfahrten Maiersreuth und Hardeck hat stattgefunden. Die Ausschreibungen sind bereits erfolgt. Ebenfalls haben Besprechungen wegen der Verlegung der Salzsilos vom Raiffeisen-Areal an einen anderen Standort mit dem Landratsamt sowie mit ersten ausführenden Firmen der Schulturnhallen-Sanierung stattgefunden.

Radwallfahrt

Mit der Schulleiterin Gabriele Achmann wurde das Farbkonzept für die Innengestaltung der Schulturnhalle festgelegt. Nach den neuesten Vorschriften müssen alle Wände mit Prallschutz versehen werden. Hier wurden dem Marktgemeinderat Proben vorgestellt. Eine weitere Besprechung gab es in Cheb/Eger mit Oberbürgermeister Jalovec und Vertretern der Stadtverwaltung wegen der Radwallfahrt durch die Fraisch. Diese soll voraussichtlich am 14. Juli stattfinden. Über eine Verbandsversammlung der Ikom Stiftland in Bärnau konnte das Gemeindeoberhaupt ebenfalls berichten. Dort sei vereinbart worden, dass künftig in Neualbenreuth ein monatliches Treffen des Historischen Arbeitskreises unter Beteiligung von Barbara Habel, der Museumsfachkraft der Ikom Stiftland, stattfindet.

"In Maiersreuth fand eine Ortsversammlung zum Thema Nahwärmeversorgung der Ortschaft in Verbindung mit der Wärmeversorgung des ehemaligen Badehauses statt", so das Gemeindeoberhaupt. Es ging vor allem darum, nach weiteren möglichen Anschlussnehmern zu fragen.

Weniger Übernachtungen

Weniger positiv war die Bekanntgabe der Übernachtungszahlen für Januar. Es wurden 659 Übernachtungen weniger registriert als im Vergleichsmonat des Vorjahres, der 4727 Übernachtungen aufwies. Heuer waren es dagegen nur 4068.

Gebilligt wurde der Bauantrag der Marktgemeinde zur Umnutzung und Generalsanierung des ehemaligen Schulhauses und des Medizinischen Badehauses Maiersreuth, mit einer Gegenstimme. Es wurde weiter beschlossen, die nächste externe Prüfung der gemeindlichen Kinderspielplätze im Jahr 2020 durchführen zu lassen. Diese fand zuletzt 2017 statt. Dazwischen gab es Prüfungen durch den Bauhof und die Verwaltung.

Dorfteich-Gelände

In der Diskussion fragte Marktrat Johannes Saalfrank nach dem Stand der Maßnahmen für das Dorfteich-Gelände. Er bat darum, bei der Bürgerversammlung am 19. März darüber zu berichten. Bürgermeister Meyer antwortete darauf, dass zunächst einmal die Silos versetzt werden müssen, um dann den nächsten Schritt einzuleiten.

Mehrere Markträte bemängelten die Schneeräumung, so sei an der Ecke Turmstraße/Zollstraße der Schnee so aufgetürmt worden, dass die Sicht stark behindert wurde. Außerdem sei in Ottengrün der Schnee nicht nachgeräumt worden, so dass sich für den Schülertransport Behinderungen ergaben.

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