19.07.2018 - 11:48 Uhr
NeualbenreuthOberpfalz

Regionale Identität als Chance

Die Ausstellung bietet den Besuchern im Sibyllenbad einen hervorragenden Einblick in die Arbeit rund um den Geschichtspark. "Aus der Geschichte in die Zukunft" - so lautet der Titel.

Alfred Wolf (links) und Werkleiter Gerhard Geiger bei der Eröffnung der Ausstellung "Aus der Geschichte in die Zukunft" im Kurmittelhaus Sibyllenbad.
von Externer BeitragProfil

Sibyllenbad-Werkleiter Gerhard Geiger freute sich über die Ausstellung im Kurmittelhaus. Alfred Wolf, Vorsitzender des Vereins "Via Carolina – Goldene Straße" bezeichnete den Geschichtspark als wichtiges Bindeglied zwischen Bayern und Böhmen. Entstanden als Idee eines deutschen und eines tschechischen Vereins sei der Geschichtspark dank einer enormen Gemeinschaftsinitiative inzwischen das größte mittelalterliche archäologische Freilandmuseum in Deutschland. "Mit der Weiterentwicklung zum ArchaeoCentrum Bayern – Böhmen versteht sich die Einrichtung als grenzüberschreitendes Kompetenzzentrum für experimentelle Archäologie", heißt es in der Pressemitteilung: Studierende der Universitäten Bamberg, Prag und Pilsen würden zusammengeführt, um mittelalterliche Handwerkstechniken zu erlernen. Mit Vorträgen und Workshops sei das Angebot auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Eines der geplanten Projekte ist der Nachbau einer Reisestation Karls IV. mit den Bautechniken des Mittelalters. Damit leiste man einen wichtigen Beitrag zum Zusammenwachsen mitten in Europa.

Die Ausstellung gebe einen Einblick in die Vielfältigkeit des gemeinsamen Kulturerbes von Bayern und Böhmen. Dei Schau wird, wie es hieß, im September auch in der bayerischen Repräsentanz in Prag zu sehen sein. Die Ausstellung im Untergeschoss des Sibyllenbads dauert bis 31. August.

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