06.10.2019 - 10:39 Uhr
NeualbenreuthOberpfalz

Verbesserung für Gäste und Einheimische

Der Fuß- und Radweg von der Platzermühle nach Ernestgrün nimmt Konturen an. „Dieser Teilabschnitt eines Rundweges ist ein besonderes Infrastrukturprojekt“, so Bürgermeister Klaus Meyer.

Baubesprechung am neuen Fuß- und Radweg von der Platzermühle nach Ernestgrün: Markus Schieder vom Ingenieurbüro Zwick, Bürgermeister Klaus Meyer, Dr. Ursula Ocke (Forschungsbüro Balneologie), Bauleiter Klaus Kühnel, Dr. Günther Just (Forschungsbüro Balneologie), Konrad Hart (Bauhofleiter Neualbenreuth) und Bauleiterin Louisa Schnell von der Firma Richard Schulz (von rechts).
von Autor ENZProfil

„Denn die Situation an der Staatsstraße nach Tirschenreuth war eine Katastrophe, insbesondere für Radfahrer und Familien mit Kinderwagen", so der Bürgermeister. Meyer war bei einem Treffen vor Ort sehr glücklich darüber, dass dieses Projekt jetzt verwirklicht werden kann. „Dieses ist für Einheimische und Gäste eine gute Sache. Alle haben Hand in Hand gearbeitet, um es zu verwirklichen“, so Meyer.

Er dankte dem Zweckverband Sibyllenbad und den Grundstückseigentümern, die Flächen abgegeben haben. Seitens der Regierung sei das Projekt sehr unterstützt worden. Erst die Förderung von 90 Prozent der Kosten habe die Verwirklichung ermöglicht. Eigentlich sei das Staatliche Bauamt dafür zuständig; die Behörde aber habe keine Kapazitäten. So werde das Projekt jetzt als Sonderbaulast erstellt und dann an den Freistaat übergeben. Wegen der Lage am Rande des Heilquellen-Schutzgebietes wird die Baumaßnahme von Geophysiker Dr. Günther Just vom Forschungsbüro Radon und Balneologie zur Überwachung der Heilquellen begleitet.

Die Länge des Geh- und Radweges beträgt 980 Meter, bei einer Breite von 2,50 Meter. Dazu muss eine Brücke über den Muglbach mit einer Stützweite von 8 Meter und einer Breite von 3,50 Meter gebaut werden; die Arbeiten haben jetzt begonnen. Den Geh- und Radweg baut die Firma Schulz aus Pfreimd, die Brücke die Firma WTU aus Weischlitz. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 938.500 Euro. Davon sind förderfähig 912.000 Euro, bei einem Zuschuss von 90 Prozent – 821.000 Euro. Der Anteil der Marktgemeinde Neualbenreuth liegt bei 117.500 Euro.

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