Für Andreas Götz sind die vielen Besucher der Wahlversammlungen ein Beweis, „mit einer parteilosen Liste aus der Mitte unserer Gemeinde den Nerv der Zeit in der Bevölkerung getroffen zu haben“. Auch in der Schlusskundgebung am Mittwoch im Gruppenraum des Feuerwehrhauses hat der Initiator und Spitzenkandidat der Bürgerliste Georgenberg Werbung für sich als neuen Bürgermeister und für das gesamte Team mit 24 Bewerbern für den Gemeinderat betrieben.
Mit seiner Aussage „Sie sehen also, dass ich schon oft und weit über die Grenzen unserer Gemeinde hinausgeschaut haben, ohne sie jedoch aus den Augen zu verlieren“ beschrieb der 46-jährige Berufssoldat a. D. seine Einsätze im In- und Ausland. Und aufgrund seiner beruflichen Erfahrungen mit Leitungsfunktion traut er sich zu, das Amt des ersten Bürgermeisters erfolgreich auszuüben.
„Die Entwicklung unserer Gemeinde, das gesellschaftliche Miteinander und nicht zuletzt die Belange jedes Einzelnen liegen mir am Herzen“, sagte Götz. Großen Wert legt er auf eine transparente Amtsführung, „bei der sich die Leute eingebunden und mitgenommen fühlen“. „Ich möchte schon fast sagen wie ein hauptamtlicher Bürgermeister, da ich beruflich eben nicht mehr gebunden bin und ich mich daher mit aller Kraft und vollem persönlichen Einsatz für die Mitbürger engagieren kann“, ergänzte er.
Laut Johanna Bauer gehören die Familien mit zu den Schwerpunkten der Bürgerliste. Deshalb soll der Erhalt der Kindertagesstätte und der Grundschule nicht aus den Augen verloren werden. Unter anderem nannte die Gemeinderatskandidatin noch die Schaffung von Freizeitmöglichkeiten, etwa im Freibadgelände, oder Spielplätze. „Auch die älteren Mitbürger müssen weiter integriert bleiben“, sagte Bauer, die sich dabei Fahrdienste oder einen Seniorenbeauftragten vorstellen kann.
Weiter am Ball bleiben muss die Gemeinde nach den Worten von Stefan Reiser bei der Breitbanderschließung. Das gelte auch bei der Mobilfunkversorgung. Dazu kommen zukunftsorientierte Lösungen bei der Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie im Straßenbau.
Die Stärkung des Ehrenamts und der Vereine dürfen nach den Worten von Götz auch nicht zu kurz kommen. „Mir strebt dabei ein jährlicher Ehrenamtsabend vor“, sagte der Bürgermeister-Kandidat, der auch die Wiederbelebung von Brauchtum oder deren Weiterführung anführte.
Einen besonderen Dank sagte Götz den vielen Leuten, „die sich in die Unterstützungslisten eingetragen und es ermöglicht haben, dass wir am 15. März mit einem Bürgermeister- und 24 Gemeinderatskandidaten antreten können“.
Mit Blumen sagte Reiser noch Götz‘ Ehefrau Judith Dank. Der Bürgermeister-Kandidat selbst freute sich über eine Stärkung. Die Vorstellung der Gemeinderatskandidaten nahmen Daniel Fichtner und Peter Lang vor.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.