Preißer kündigte eine Änderung der Veranstaltungsorte der Bürgerversammlungen an. Preißer bedauerte das Verhalten einiger Bürger bei der Versammlung in Luhe. „Ich musste brüllen wie ein Ochs“, sagte er. Das sei die letzte Bürgerversammlung in einem Wirtshaus gewesen. „Du nimmst uns da in Sippenhaft“, meinte ein Neudorfer Bürger dazu.
Ausführlich schilderte Preißer die finanzielle Lage des Markts, wies mit Stolz auf die Höhe der Investitionen des Vermögenshaushalts bei gleichzeitigem kontinuierlichem Schuldenabbau und der Pro-Kopf-Verschuldung von 186 Euro hin.
Speziell auf den Ortsteil bezogen sprach Preißer über die Erweiterung des Baugebiets „Bergäcker“ und den damit notwendigen Ausbau der Wasserversorgung. Daraus könnten sich Druckprobleme im Leitungsnetz ergeben, deren Behebung auf unterschiedliche Weise möglich sei, zeigte er auf. Die Erläuterungen zum Baugebiet „Bergäcker“ verband Preißer mit dem Hinweis, dass die Ausweisung neuer Baugebiete in Luhe aufgrund der Lage zur Naab und zu den Hängen im Koppelberg nicht mehr möglich sei. Deshalb müsse dort nach dem Programm des Freistaats „Innen vor außen“ nach innerörtlichen Baumöglichkeiten gesucht werden.
Von der Sanierung der Turnhalle der Grundschule Luhe sind auch die Neudorfer Kinder betroffen. Die auftretenden Verzögerungen stellen Eltern, die Schule und Vereine gleichermaßen vor Probleme, sagte der Bürgermeister. Inständig sei aber zu hoffen, dass die Turnhalle ab dem Frühjahr wieder nutzbar sei.
„Nichts Neues“ vermeldete der Bürgermeister zur Errichtung von Seniorenwohnanlagen. Im Ortsteil Oberwildenau gebe es eine Planung, zur Seniorenwohnanlage „Luhetal“ neben dem ehemaligen Netto-Markt konnte der Bürgermeister keine neuen Planungsstände bekanntgeben.
Das Thema „Öffentlicher Personennahverkehr“ spricht die Neudorfer Bürger an. So wurde von einem Bürger angeregt, unabhängig der finanziellen Belastungen, weil ja auch die Münchner U-Bahn ein Draufzahlgeschäft ist, regelmäßige Linien einzuführen, um die alten Menschen ohne eigenes Fahrzeug befördern zu können. Preißer verwies auf die mögliche Einführung des „Baxis“ durch den Landkreis Neustadt/WN, gleichzeitig aber auch auf die Erfahrungen des Markts mit dem Gemeindebus. Diese Fahrtangebote seien von immer weniger Bürgern in Anspruch genommen wurden, betonte er.
Angesprochen wurde auch der Ausbau des Radwegenetzes. Den Radweg Neudorf-Luhe müsste laut Preißer der Landkreis Neustadt/WN bauen. Dieser Weg laufe aber noch "unter ferner liefen“. Er sei überzeugt, dass dieser Radweg besser angenommen werde als eine Verbindung nach Oberwildenau.













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