14.10.2019 - 09:51 Uhr
Neudorf/Luhe-WildenauOberpfalz

Mit Sonnenschein ins Eheglück

Traumwetter zum schönsten Tag im Leben: In Neudorf geben sich Marina und Johannes Kick das Jawort.

Das Paar durchschreitet den Schlauchbogen der Feuerwehr.
von Hans MeißnerProfil

Am Samstag traten Marina und Johannes Kick bei prächtigstem Oktoberwetter in der Filialkirche St. Barbara in Neudorf bei Luhe vor den Traualtar. Eine Woche vorher hatten sie sich das standesamtliche Eheversprechen gegeben, verbunden mit einem großen Polterabend.

Marina Kick, geborene Weismeier, aus Frauenricht bei Weiden und Johannes Kick aus Grünau sind seit vielen Jahren ein Paar. Am 2. Oktober gaben sie sich in Luhe das standesamtliche Ja-Wort. Am Abend feierten rund 250 Gäste gemeinsam den Polterabend in den Hallen des künftigen Betriebsgeländes der Familie Kick. Der frischgebackene Meister im Garten- und Landschaftsbau wird einmal den Betrieb seiner Eltern übernehmen. Marina Kick ist als kaufmännische Angestellte in einer Großmetzgerei angestellt. Bis in die Morgenstunden wurden kräftig gefeiert.

Das Paar mit Pastor Ruhs und Pfarrer Pirner.

Am Samstag trat das Paar nun vor dem Traualtar in der Filialkirche St. Barbara in Neudorf. Gemeinsam zelebrierte Pfarrer Arnold Pirner mit Pastor Andreas J. Ruhs von St. Dionysius Neunkirchen den Trauungsgottesdienst.

Vor der Kirche wartete danach eine große Schar von Freunden. Eine Reihe von Stationen musste das Paar durchlaufen und dabei einige Aufgabe meistern. Glückwünsche überbrachte eine Abordnung von CSU und JU aus Neudorf. Für die KLJB und die Kirwaburschen musste das Paar einen Baumstamm durchsägen. Die Feuerwehr Oberwildenau wartete mit einem Schlauchkranz auf. Die Neudorfer Wehr wollte wissen, wie gut sich das neue Paar versteht: Johannes musste die Kübelspritze bedienen, während Marina einen Tennisball von einem Sicherungskegel wegspritzen musste, was für die junge Braut kein Problem war.

Auch an der Säge beweist das Paar Vertrautheit.

Mit großen Maschinen wartete das Mitarbeiterteam der elterlichen Firma auf. Zwei Radlader wurden auf Hochglanz getrimmt und zu einem Tor aufgestellt. Mit verbundenen Augen, nur auf Kommandos von Marina, steuerte Johannes einen Radlader und zerdrückte damit Luftballons. Das bereitstehende Brautauto war überflüssig. Der Braut oblag es, einen Firmen-Lastwagen ins Feierlokal zu steuern. Für die Braut, die natürlich im Besitz der nötigen Fahrerlaubnis ist, stellte diese Aufgabe kein Problem dar, nur die Schuhe mussten vorher gewechselt werden. In Begleitung der Oberwildenau Wehr ging es anschließend ins Golfrestaurant.

Das junge Paar verlässt die Filialkirche St. Barbara.
Statt Schotter oder Steinen schob der Bräutigam seine Braut mit der Schubkarre.
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