21.10.2019 - 08:47 Uhr
Neuenhammer bei GeorgenbergOberpfalz

Sagen- und Märchenpfad nimmt Formen an

Bei der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Gesellschaft freut man sich schon auf die Einweihung. Sie soll laut Bürgermeister Johann Maurer im Rahmen eines Hoffestes voraussichtlich am 14. Juni 2020 über die Bühne gehen soll.

Präsident Johann Walbrunn (Fünfter von links) begutachtet mit den Präsidiumsmitgliedern die vom Weidener Bildhauer Günter Mauermann errichtete Stele "Wassermann".
von Josef PilfusekProfil

Für Johann Walbrunn steht fest: „Der Einzelne ist nichts, die Mannschaft ist alles.“ Und so sprach der Präsident der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Gesellschaft in der Mitglieder-Versammlung am Freitag im Gasthaus „Hammerwirt“ auch von einem Team, „das an einem Strang zieht“. In Bezug auf die Errichtung des Sagen- und Märchenpfads „Auf Schönwerths Spuren im Zottbachtal“ Pleysteins hob Altbürgermeister und Ehrenbürger vor allem die Vizepräsidentin Erika Eichenseer hervor und bezeichnete sie als „Motor und Herz“.

Der Sagen- und Märchenpfad stand demnach auch im Mittelpunkt der Zusammenkunft, wobei Walbrunn die Schließung der entstandenen Finanzierungslücke über 15000 Euro als Hauptaufgabe nach der Neuwahl am 26. Mai 2018 bezeichnete. „Das haben wir nach vielen Gesprächen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Georgenberg erreicht“, freute sich der Präsident und war sicher: „Wir können positiv in die Zukunft schauen.“

Einen großen Anteil daran hat auch der Regensburger Architekt Günter Naumann. Der Diplom-Ingenieur begleitet laut Walbrunn das Projekt mit Argusaugen und hat sich sowohl bei der Planung als auch Finanzierung mit Herzblut eingesetzt.

Was Erika Eichenseer leistet, verdeutlichte der Präsident unter anderem mit ihrem Auftritt in der BR-Sendung „Wir in Bayern“ zum Thema „Ein märchenhafter Sommer“ mit der Moderatorin Sabine Sauer. „Schönwerth ist hier bestens dargestellt worden“, fand Walbrunn, der als eine der weiteren Aktionen den „Schönwerth-Tag“ im Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen nannte.

„Heute ist mir ein Stein vom Herzen gefallen“, stand Erika Eichenseer die Freude ins Gesicht geschrieben, nachdem sie sich im Vorfeld der Versammlung ein Bild vom Baufortschritt gemacht hatte. Und so stellte sie fest: „Es geht etwas los.“ Was sie selbst alles initiiert hatte, verdeutlichte sie mit der Teilnahme an Präsentationen, Veranstaltungen oder Vorträgen, ob in Schulen, Vereinen oder Clubs, darunter in Berlin oder an der Kinder-Uni in Regensburg. Als große Freude bezeichnete sie das Live-Interview mit Evi Strehl im Bayerischen Rundfunk.

„Wir brauchen Werbematerial und Flyer“, war ein weiterer Wunsch Eichenseers, die sich bei der Erläuterung der Stelen unter anderem dafür aussprach, im Infopavillon Tafeln mit Sprichwörtern Schönwerths anzubringen. „Am 24. Oktober erscheint das inzwischen vierte Buch ‚Die goldene Schuppe‘ mit Wassermärchen aus Bayern“, kündigte sie außerdem an. Waldthurns Bürgermeister Josef Beimler, der weitere Vizepräsident, nannte außerdem das vor allem für die Schulen von Eichenseer und Georg Schmidbauer herausgegebene Buch „Geschichten aus dem Schönwerth-Land“.

Von einem „soliden Kassenverhältnis“ sprach Schatzmeister Norbert Probst. Billigung fand auch der von Probst erläuterte Haushaltsplan 2019 mit Einnahmen und Ausgaben über 11 610 Euro. Das galt auch für die von Schriftführer Alfred Wolfsteiner verlesene Niederschrift über die Mitglieder-Versammlung 2018.

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