09.04.2019 - 14:46 Uhr
Neuhaus an der PegnitzOberpfalz

Große Übung: Drei Autos in Unfall verwickelt

Helle Aufregung am Samstag: Gemeldet wird ein Verkehrsunfall, in den drei Fahrzeuge verwickelt sind. Die Rettungskräfte eilen nach Neuhaus an der Pegnitz. Aber: Der Ernstfall ist ein Übungsszenario.

Ein Unfall, in den drei Fahrzeuge verwickelt sind und mehrere Menschen verletzt werden, ist das Übungsszenario für Rettungskräfte am Samstagnachmittag in Neuhaus an der Pegnitz.
von Jürgen MaschingProfil

Der Alarm geht am Samstag gegen 15 Uhr los: Gemeldet wird ein Unfall in der Karlsbader Straße in Neuhaus an der Pegnitz. Involviert sind drei Fahrzeuge. Als die ersten Rettungskräfte eintreffen, finden sie drei völlig demolierte Autos vor. Zwei Wagen hatten sich überschlagen und liegen auf der Seite beziehungsweise auf dem Dach. Ein weiteres Fahrzeug ist unter mehreren Bäumen begraben. Aus den Autos tönen Hilfeschreie. An die Unfallstelle geeilt sind drei Rettungswagen des ASB-Verbands Jura, die Feuerwehren aus Neuhaus an der Pegnitz und Krottensee sowie aus dem Oberpfälzischen Nachbarlandkreis Amberg-Sulzbach die Feuerwehr Königstein und Gaißach.

Auch wenn es nur eine inszenierte Übung unter der Leitung des Neuhauser Kommandanten Thomas Kulacz ist, muss jeder Handgriff der Rettungskräfte perfekt sitzen. Die Feuerwehren Krottensee und Neuhaus, die mit Löschfahrzeugen, Rüstwagen und Einsatzleitwagen ausgerückt waren, kümmern sich um die Unfallopfer im Opel Corsa, der unter Bäumen begraben ist. In Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst befreien sie die Menschen aus dem Wagen. Dazu setzen sie auch schweres hydraulisches Gerät wie Schere und Spreizer ein.

Ein weiterer Pkw, ein Renault Twingo, hat sich überschlagen. Die Rettungskräfte müssen dieses Fahrzeug ebenfalls sichern und die drin befindliche verletzte Person retten. Das dritte beteiligte Fahrzeug, ein VW Golf, liegt auf dem Dach, eine Person befindet sich im Wrack. Dieses Unfallopfer retten die Einsatzkräfte aus Gaißach und Königstein, wobei sie ebenfalls Schere und Spreizer ansetzen.

Diese Übungen dienen nach Auskunft der Organisatoren dazu, Erlerntes ziemlich realitätsnah umsetzten zu können. Und da auch die Feuerwehren aus Mittelfranken und der Oberpfalz sehr oft miteinander alarmiert werden, wird auch gemeinsam geübt. Zuschauer, die sich zur Übung eingefunden hatten, verschaffen sich so einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehren. Einsatzleiter Thomas Kulacz zeigt sich sehr zufrieden mit den Leistungen der Einsatzkräfte.

Hand in Hand arbeiten Feuerwehr und Rettungsdienst, Mittelfranken und Oberpfälzer.
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