In Gedanken versinken

Gruppen und Solisten begeistern beim Dreikönigssingen. Der Erlös ist für die Kindertagesstätte, die Krabbelgruppe sowie den Kinder- und Jugendchor bestimmt.

Der Kirchenchor mit Reinhold Schultes (rechts) und Susanne Schieder am Piano ist unter den Mitwirkenden.
von Josef PilfusekProfil

Bernhard Lang hatte nach der Begrüßung durch die Heiligen drei Könige nicht zu viel versprochen. „Wunderbare Gesänge werden heute Abend ertönen, heimische Gruppen werden uns damit verwöhnen“, versicherte der Sprecher des Pfarrgemeinderats für das Dreikönigssingen in der Pfarrkirche am Sonntag und freute sich schon: „Sogar unsern Pfarrer konnt‘ ma überred’n, für a indisch’s Liedl af da Bühne zu steh’n“.

Zusammengestellt hatte das anspruchsvolle Programm mit Liedern und Geschichten Susanne Schieder. „Sie hout sa asdenkt a guade Reihenfolge für alle Lieder“, reimte Lang auf den Familiennamen und wünschte sich: „Genießt die wunderbaren G’schichten und besinnlichen Klänge, vielleicht versinkt’s ab bisserl in Gedanken während dieser G’sänge.“

Genau das konnten die Zuhörer/innen, unter ihnen etwa der Waidhauser Pfarrer Georg Hartl, bereits nach dem Auftakt durch die Bläsergruppe des Musikvereins Waidhaus unter der Leitung von Herrmann Mack. Franz Rauch und Tochter Yvonne standen mit „Tochter Zion“ und „Es wird scho glei dumpa“ nicht nach. Das galt auch für den Kirchenchor mit Reinhold Schultes an der Spitze, der, begleitet von Susanne Schieder am Piano, appellierte „Freuet euch all“ und „Grünet Felder, grünet Wiesen“ sang.

Von „Mary’s boychild“ und „Rudolph the red nosed reindeer“ erzählte instrumental wiederum die Bläsergruppe, bevor Pfarrer Julius Johnrose mit einem Weihnachtslied aus Indien für Aufmerksamkeit sorgte. Eine Stecknadel fallen hätte man auch beim Auftritt der „Georgenberger Stubenmusik“ hören können. Marga Fojtik, Sieglinde Götz, Marianne Meckl und Barbara Woppmann spielten „Über d’Alma“ und „Bei uns dahoam“.

Was der Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Susanne Schieder schon zu leisten vermag, zeigte er mit dem „Weihnachtswiegenlied“ und dem in Englisch gesungenen „Virgin Mary had a baby boy“. „Weihnachten miteinander“ wünschte sich das „Schellenberg-Duo“ (Marina Völkl und Wolfgang Plödt) und erinnerte an „Weihnachten, wie’s früher war“. Als Solist gefiel Reinhold Schultes mit „O heilige Nacht“ und „Herbei, oh ihr Gläubigen“. Einen weiteren Glanzpunkt setzte auch Florian Schieder, als er an der Kirchenorgel eine Pastorale spielte.

Vor dem gemeinsam gesungenen „O du fröhliche“ sprach Robert Götz, der stellvertretende Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, von einem in jeder Hinsicht gelungenen Dreikönigssingen und sagte wie die Leiterin der Kindertagesstätte, Anja Thalhauser, allen Organisatoren und Mitwirkenden „Vergelt’s Gott“. Darin eingeschlossen waren auch Sandra Woppmann und Petra Winklmann. Sie hatten Weihnachtsgeschichten vorgetragen.

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