Georgenberger Frauenbund vor ungewisser Zukunft

Für 20 Jahre Mitgliedschaft und engagierte Mitarbeit bedankt sich Julia Helgert (links) bei Klara Kick.
von Josef PilfusekProfil

Im Jahr 2019 hatte der Katholische Frauenbund in Georgenberg noch einiges auf die Beine stellen können, 2020 schon deutlich weniger. Wegen bis dato erfolgloser Suche nach einer künftigen Vorsitzenden droht 2022 gar die Auflösung des Zweigvereins.

Dabei klangen Aktionen wie der Osterbasar oder die Kalligraphie-Kurse mit Andrea Paulus, auf die Schriftführerin Rita Völkl zurückblickte, sehr positiv. Umso mehr löste die Feststellung von Julia Helgert in der Jahreshauptversammlung im Saal des Pfarrheims, dass sich für die nächste Amtsperiode wohl kein Vorstandsteam finden wird, großes Bedauern aus. „Wir haben lange darüber gesprochen, beraten und diskutiert; jedoch ist es immer dabei geblieben, es wird sich keine Nachfolge finden“, informierte die Vorsitzende.

Die Zukunft des Zweigvereins steht also in den Sternen. Als Ursachen für ein mögliches „Aus“ nannte Helgert neben des fehlenden Vorstands etwa die Beitragserhöhung und möglicherweise damit verbundene Austritte oder Kündigungen. „Es ist aber jederzeit ein Wechsel zu einem anderen Zweigverein möglich“, sagte sie.

Seit 20 Jahren aktiv dabei ist Klara Kick. „Du beteiligst sich immer zuverlässig an all unseren Aktionen“, würdigte die Vorsitzende das ehrenamtliche Engagement Kicks, der sie neben der Ehrennadel einen Blumenstrauß übergab. Für das Austragen der Frauenbund-Zeitschrift bedankte sie sich bei Waltraud Herrmann mit Blumen und einem Gutschein.

 

 

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