Aus "Kindertagesstätte" wird "Kinderhaus"

Die Bezeichnung „Kindertagesstätte“ gehört mit dem Beginn des neuen Kindergartenjahres der Vergangenheit an. Das ist aber nicht alles. Mit der neuen "Kita-Info-App" können die Eltern nun papierlos auf dem Laufenden gehalten werden.

Anja Thalhauser (rechts) präsentiert mit ihren Kolleginnen, darunter die neue Erzieherin Petra Forster (Dritte von rechts), die "Kita-Info-App".
von Josef PilfusekProfil

„Wir dürfen uns jetzt ‚Kinderhaus‘ nennen“, lässt Anja Thalhauser wissen. Die Leiterin der Einrichtung unter der Trägerschaft der Katholischen Kirchenstiftung Neukirchen zu St. Christoph verweist dabei auf das neue „Dreigestirn Kinderkrippe, Kindergarten und Hort“ und freut sich, „dass wir jetzt das volle Programm anbieten können“.

Während die Kleinen in der Kinderkrippe von einer Erzieherin und zwei Kinderpflegerinnen betreut werden, gibt es im Kindergarten zwei Gruppen mit jeweils einer Erzieherin und einer Kinderpflegerin. Für den Hort kommt mit Petra Forster aus Moosbach eine neue Erzieherin dazu. Sie wird ebenfalls von einer Kinderpflegerin unterstützt. „Außerdem kommen in Kürze zwei Praktikantinnen, die den Beruf der Kinderpflegerin erlernen wollen“, informiert Thalhauser.

Für wichtig hält Thalhauser den weiteren Hinweis, dass die gesamten Einrichtung weiterhin unter einem Dach ist. „Die Gruppen dürfen sich natürlich gerne gegenseitig besuchen und dabei auch ihre Erfahrungen austauschen.“Außerdem heißt es nun: „Ende der Zettelwirtschaft!“ Die Eltern erhalten nämlich ab sofort Nachrichten und Termine per Smartphone-App. Mit ihr informieren die Leiterin und das Team kostenlos und ohne lästige Werbung direkt auf das Smartphone.

Das von der Stay Informed GmbH in Merzhausen bei Freiburg entwickelte Kommunikationssystem ist bereits in mehr als 1900 Kindertageseinrichtungen im Einsatz. Somit werden aktuell über 120000 Eltern mit Hilfe der Kita-Info-App auf dem Laufenden gehalten. Die Kinderhaus-Leitung spart dadurch vor allem Zeit, aber auch Druckerkosten ein.

„Damit profitieren vor allem die Kinder, wenn weniger Bürokratie anfällt und mehr Zeit für pädagogische Arbeit bleibt“, ist Thalhauser sicher und ergänzt: „Die Kosten für die App amortisieren sich fast vollständig durch Material-Einsparungen.“

Das gesamt Team freut sich zwar über die Arbeitserleichterungen, weiß aber auch, dass die App auf keinen Fall die persönlichen Gespräche mit den Eltern ersetzen kann. „Diese haben natürlich einen viel höheren Stellenwert“, betont der Leiterin. „Die App hilft aber, die Eltern besser und direkter zu informieren, wenn sie wissen wollen, was denn ihr Nachwuchs an Aktivitäten so alles erlebt“.

Laut Thalhauser ist die App in puncto Datenschutz absolut sicher und entspricht den gesetzlichen Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). „Die Daten werden nicht kommerziell von Dritten genutzt, und es werden keine persönlichen Telefonnummern wie etwa bei WhatsApp-Gruppen preisgegeben. Im Übrigen ist der Service für alle Eltern kostenlos und steht ab sofort zur Verfügung.“

Eltern, die keine App wünschen, können sich jedoch ohne Mehraufwand alle Informationen und Termine gerne auch per E-Mail zu senden lassen.

Informationen im Internet unter www.kita-st-christoph.de

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