Pfarrer Julius Johnrose verlässt Neukirchen zu St. Christoph

Viele Gläubige schauen sich am Ende der Gottesdienste am Wochenende fast ungläubig an. Der Grund: „Mit schwerem Herzen möchte ich sie heute über meine Versetzung informieren“, sagt Pfarrer Julius Johnrose.

Pfarrer Julius Johnrose.
von Josef PilfusekProfil

Ab 1. Januar wird Julius Johnrose in der Pfarreiengemeinschaft Pullenreuth/Neusorg Nachfolger von Pfarrer PD Prof. Dr. Dr. Zbigniew Josef Waleszczuk. In der Mitteilung des Geistlichen schwang Bedauern, die Pfarrei Neukirchen zu St. Christoph zu verlassen. „Sie haben mir durch ihr Wohlwollen, die guten Worte, die freundlichen Gesten und die helfenden Taten immer wieder gezeigt, dass ich einer von ihnen bin“, bedankte sich Johnrose und sprach von einer großen Herzlichkeit und einem herausragenden Vertrauensverhältnis. Dabei versicherte er: „Ich bin sehr dankbar, dass ich hier zwei Jahre als ihr Kaplan und mehr als vier Jahre als ihr Seelsorger wirken durfte.“

Getreu dem Spruch Gottes zum Propheten Jeremia – „Wohin ich dich auch sende, dahin sollst du gehen“ – gehe er nun auch nach Pullenreuth und Neusorg. „Unsere Diözese braucht dringend meine Hilfe“, bezog sich der beliebte Seelsorger auf die Entscheidung der Ordinariatskonferenz des Bistums Regensburg.

Trotz des Wehmuts freute sich Johnrose über die Bestellung des in der Grenzlandpfarrei tätigen Pfarrvikars John Subash Vincent als neuen Pfarradministrator mit dem persönlichen Titel „Pfarrer“. Ihm galten die besten Wünsche, verbunden mit dem Appell: „Bitte nehmen sie unseren lieben Pfarrvikar an und arbeiten sie vertrauensvoll mit ihm zur Ehre Gottes und zum Wohl unserer Pfarrgemeinde zusammen.“

Neukirchen zu St. Christoph hat einen neuen Pfarrer

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.