Essler hat sich mit seinem vielseitigen Engagement große Verdienste erworben. So tragen beispielsweise richtungsweisende Entscheidungen als Gemeinderatsmitglied mit seine Handschrift. Dem Gremium gehörte er von 1972 bis 1978 und wieder von Anfang 1984 bis zum freiwilligen Ausscheiden 1998 an. Nun hat der bereits verwitwete zweifache Vater sowie jeweils vierfache Großvater und Uropa seinen 85. Geburtstag gefeiert.
Der in Domsdorf, Kreis Freiwaldau in der Tschechischen Republik, geborene Essler kam nach dem Zweiten Weltkrieg in die Grenzlandgemeinde und absolvierte eine Ausbildung als Glasschleifer. Seinen Beruf übte er zunächst im Unternehmen Beyer & Co. und dann bis zum Ruhestand bei der Flachglas aus. 1961 - da war Sohn Edmund bereits geboren - errichtete er zusammen mit seiner bereits verstorbenen Ehefrau Erna in Neukirchen zu St. Christoph ein Wohnhaus. Ein Jahr darauf kam Tochter Irene zur Welt.
Akzente gesetzt hat Essler nach der Gebietsreform als Gemeinderatsmitglied und als Fraktionssprecher der Freien Wähler. Das unterstrich bei der Geburtstagsfeier im „Berggasthof“ Schaller Ex-Bürgermeister und FW-Vorsitzender Alfred Schriml, der zusammen mit seiner Stellvertreterin Gisela Pieper gratulierte.
Groß sind die Verdienste des Jubilars auch bei der Schützengesellschaft „Grenzland“ Waldheim. Der ehemalige langjährige Schützenmeister ist Träger höchster Auszeichnungen und längst Ehrenschützenmeister. „Dein Engagement wirkt sich bis heute aus“, stellten Schützenmeister Anton Hirnet und Sportleiter Martin Bock fest.
Bei der Feuerwehr Neudorf war Essler stellvertretender Kommandant, wofür Vorsitzender Achim Helgert, stellvertretender Kommandant Alexander Pilfusek und Bernhard Götz dankten. Außerdem lobten die Vorsitzenden Manfred Janker (Oberpfälzer Waldverein), Claus Zille (Siedlergemeinschaft Georgenberg) und Anton Haider (DJK Neukirchen), Esslers Leistungen.
„Du hast dich um unsere Gemeinde verdient gemacht“, würdigte Bürgermeister Johann Maurer das kommunalpolitische Wirken des FW-Urgesteins im Gemeinderat von 1972 bis 1978 und wieder von Ende 1983 bis zum freiwilligen Ausscheiden 1998. Gottes Segen wünschte dem gläubigen Katholiken und eifrigen Besucher der Gottesdienste Pfarrer Julius Johnrose.













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