(rtw) Gäste aus nah und fern strömten nach Neukirchen zum Festplatz hoch über dem Ort, um das Traditionsfest mit den Einheimischen zusammen zu feiern. Das Einholen und Aufstellen Kirwabaums gelang heuer ohne nennenswerte Pannen - stets von der Sonne beschienen. Mit viel Hau-Ruck hievten die Kirwaboum zusammen mit hilfreichen Dorfbewohnern und - im Sinne der Nachbarschaftshilfe - einigen Kirwaleit aus den Nachbarorten das Wahrzeichen in die Senkrechte.
Denis Marx und Manfred Kunert führten dabei Regie. Erstmals seit langem konnte die Spitze des über 30 Meter hohen Baums in ihrer originalen Form verwendet werden, ohne dass Korrekturarbeiten nötig waren. Trotz der Strapazen bei der Nachtwache am Baum traten die 14 Kirwapaare am Sonntagmorgen in der katholischen St.-Peter-und-Paul-Kirche an, um mit der Gemeinde und Pfarrer Roland Klein den Familiengottesdienst zu feiern. Danach zeigten die Paare auf dem Kirchhof eine Kostprobe ihres gesanglichen Könnens.
Nach dem Auslösen der Moila in einer Gaststäte des Ortes traten die Kirwaleit den Weg zum Platz an und präsentierten ihre Tänze, die teilweise als Formationstänze eingeübt worden waren. Als der Wecker klingelte, war der Strauß und damit der Titel des Oberkirwapaares bei Sabine Frind und Maximilian Springs. Die Bergwaldmusikanten unterhielten die Gäste anschließend im Festzelt.
Am Montag kam nochmals tolle Stimmung auf, nachdem der Kirwabär beim Umzug durch die Orte mit seinen Rußhänden in so manches neugierige Passantengesicht gegriffen hatte. D' Quertreiber garantierten mit ihrem fetzigen Sound für einen gelungenen Festausklang. Bei der Verlosung gab es Sachpreise, gestiftet von den Geschäftsleuten aus der Gemeinde, und nicht zuletzt den Kirwabaum zu gewinnen.
Unter der oft ausgerufenen Beschwörung "O Kirwa lou niad nou" wurde bis zum Morgengrauen gefeiert.
Neukirchen
06.07.2018 - 10:30 Uhr
Die pure Kirwafreude
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