(ds) Im Schatten eines Nussbaums und beim Duft des Holunders hielt Erlebnisbäuerin Sandra Pürner als Einführung viel Wissenswertes über die Landwirtschaft bereit. Nach der Gestaltung von Namensschildern für jeden der Besucher unterhielt sie ihre Gäste mit einem Fragespiel über Tiere auf dem Bauernhof.
Vom eigenen Anwesen berichtete sie, dass es konventionell geführt werde und auf Milchkuhhaltung und Ackerbau ausgerichtet sei. Einen Großteil des Futterbedarfs neben Heu und Silage für die 110 Rinder baut die Familie mit Mais, Erbsen, Bohnen und Getreide selbst an. Bei den zusätzlich erforderlichen Futtermitteln achtet sie auf gentechnikfreie Produkte.
Die Fragen ihrer Gäste drehten sich um Umweltschutz im Zusammenhang mit dem Einsatz von Gülle und Unkrautvernichtungsmitteln, wobei Sandra Pürner die Vorurteile mit begründeten Gegenargumenten zu entkräften verstand.
Im Stall mit den Rindern griffen die Besucher gerne zur Gabel, um die Tiere mit Heu zu füttern. Einen erstaunlichen Abschluss hielt die Erlebnisbäuerin nach ihren Ausführungen bereit. Sie verteilte Gläser und füllte sie mit Schlagrahm.
Die Gäste mussten nun die gefüllten Gläser so lange schütteln, bis aus dem Schlagrahm Butter und Buttermilch entstand. Die Mühe hatte sich gelohnt. Die Butter auf Brot gestrichen, wurde sogleich mit Genuss verzehrt. Dazu diente die Buttermilch, aber auch gekochte Milch als Getränk.
Ein weiteres Produkt aus der Landwirtschaft, leckeres Fruchtjoghurt, gab die Erlebnisbäuerin noch an alle aus. Sahne und Joghurt waren eine Spende der Molkerei Zott.














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