Ein 52-Jähriger fuhr mit hoher Geschwindigkeit zwischen Neumarkt-Ost und Neumarkt auf der linken Spur der A 3 in Richtung Nürnberg. "Relativ knapp vor ihm zog ein Sattelzug mit bulgarischer Zulassung auf die linke Spur, um einen anderen Lkw zu überholen", berichtet Polizeisprecher Martin Fink. Der Pkw-Fahrer krachte trotz eingeleiteter Vollbremsung in das Heck des Sattelzuges. Durch den Aufprall wurde das Auto stark beschädigt und der Fahrer im Fahrzeug eingeklemmt. Feuerwehrleute befreiten ihn aus dem Fahrzeug. Ein Hubschrauber lieferte ihn in ein Krankenhaus. Am Pkw entstand Totalschaden. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Die Autobahn war für knapp zwei Stunden gesperrt.
Bei der Überwachung der Rettungsgasse innerhalb des Staus wollten Polizeibeamte einen ungarischen Lkw-Fahrer beanstanden, der keine ordnungsgemäße Rettungsgasse gebildet hatte. Dieser zeigte sich allerdings uneinsichtig und wollte seine Personalien zur Verfolgung der Ordnungswidrigkeit nicht angeben. Polizeisprecher Martin Fink: "Der Lkw-Fahrer widersetzte sich den Zwangsmaßnahmen der Polizeibeamten, weshalb es zu einer Rangelei in der Fahrerkabine der Sattelzugmaschine kam. Bei den Amtshandlungen wurden weder die beteiligten Polizeibeamten noch der Lkw-Fahrer verletzt. Er muss sich nun neben der Ordnungswidrigkeit auch Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten."













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