05.11.2019 - 17:29 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Mit "Cantautori" auf Musik-Reise durch Italien

Vier Musiker mit italienischen Wurzeln begeistern das Publikum im Schlosssaal. Sie haben sich dem Erbe der Liedermacher aus "bella Italia" verschrieben. Die Reise nach Noten entführt klanglich nach Genua, Mailand, Rom und Neapel.

Die Musikfreunde machten mit Richie Necker, Tiziano Bolé, Andrea Paoletti und Rocky Verardo (von links) als „Cantautori“ eine musikalische Reise durch Italien.
von Udo WeißProfil

Italien ist und bleibt Traumland der Deutschen. So war es für die musikbegeisterten Gäste im voll besetzten Schlosssaal ein besonderes Vergnügen, die musikalische Reise durch Italien ("Viaggio in Italia") mitzumachen. Die Band „Cantautori“ stellte ihr neuestes Projekt vor, in dem sie die poetische Seite der Musica Italiana aufzeigte. Rocky Verardo (Piano/Gesang) und Richie Necker (Gitarre/Gesang), als Musiker bestens bekannt von den „I Dolci Signori“, taten sich mit Schlagzeuger Andrea Paoletti zusammen. In ihrem Projekt widmen sie sich den schönsten Liedern der "Cantautori" – so heißen die italienischen Liedermacher – ab den 1970er Jahren, mit denen sie aufgewachsen sind.

„Kommt mit auf die Reise", forderte Richie Necker die Musikfreunde auf, die sofort ab dem ersten Lied voll mitgingen. Für die Reise hatten sie mit Tiziano Bolé aus Triest noch einen weiteren Gastmusiker mitgebracht, der sie als Multiinstrumentalist verstärkte. Die Reise, die am „Piazza Grande“ in Bologna begann, führte von Genua über Mailand, Rom und Neapel entlang des ganzen Stiefels.

Zu jeder Stadt stellten die vier Musiker einen Liedermacher vor. In Rom war es Francesco De Gregori mit einem Lied über Freundschaft („Il bantdito e il campione“) und dem Lied über „Alice“. Fabio Concato aus Mailand, bekannt für seine raffinierten Harmonien, war mit einem Lied über seine Tochter zu hören. Natürlich durfte der große Paulo Conte (Piemont) mit „L' Americano“ nicht fehlen. Mit einem Stück über den verliebten Garibaldi („Il Garibaldi innamorato“), bei dem Percussionist Andrea Paoletti sein ganzes Können zeigte, ging es in die Pause, in der der Förderverein der Städtischen Musikschule als Initiator des Konzerts wieder die Gäste mit einem üppig gefüllten Buffet verwöhnte.

Mit Mandolinenklängen wurden die Musikfreunde zum zweiten Teil des Konzerts gelockt. Bei dem Stück „Via del Campo“ des Genueser Komponisten Fabritio De André begleitete Musiklehrerin Sylvia Felgenträger, die Schwiegermutter von Schlagzeuger Andrea Paoletti, mit ihrer Querflöte die Musiker. Zu dem kurzweiligen Programm gehörte auch eine Auswahl an eigenen Kompositionen. Nach fast drei Stunden beendete das Quartett mit „Il pescatore“ und den lang erwarteten Liedern „Senza una Donna“ und „Bella Chiao“ als Zugabe diese klangliche Italien-Reise.

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