Neunburg vorm Wald
21.03.2019 - 15:30 Uhr

Fischerlebnis mit Unwägbarkeiten

"So geht es nicht", protestiert Stadtrat Martin Scharf. Was ihn empört, sind die Kosten für den Fischerlebnis-Park. Erst waren es 50000 Euro für die Stadt, jetzt sind es 200000 Euro, klagt er.

Anlass für den Protest war am Donnerstagabend bei der Stadtratssitzung die geplante Zufahrtsstraße zu dem Fischerlebenis-Park in Gütenland. Der Stadtrat hatte die Errichtung der Anlage bereits im September 2016 beschlossen und dafür auch Mittel über das Leader-Programm und den EMFF-Fonds anvisiert. Nun ging es um den Neubau oder Ausbau der vorhandenen Zufahrtsstraße zur Erschließung. Dazu sei eine Breite von fünf Metern erforderlich, erläuterte Karl Hartinger von der Verwaltung. Er verwies darauf, dass wegen der zu erwartenden Busse auch der Radius erweitert werden soll.

Insgesamt beträgt die Ausbaulänge der vorhandenen Straße 51 Meter, das neue Teilstück ist 38 Meter lang. Laut Kostenberechnung sollen dafür voraussichtlich Gesamtkosten in Höhe von 98000 Euro anfallen. "Ursprünglich hieß es doch, 50000 Euro würden für den Fischerlebnis-Park an Neunburg hängen bleiben, die Zufahrt war damals nicht eingerechnet", kritisierte Stadtrat Martin Scharf von den Freien Wählern. "Jetzt sind wir bei 200000, das ist um Etliches mehr." Inzwischen sei man mit den Plänen zu weit, um daran noch etwas zu ändern, stellte er fest und forderte, künftig vorsichtigere Prognosen zu erstellen."Da waren einige Unwägbarkeiten drin", räumte Bürgermeister Martin Birner ein.

Eine weitere Nachfrage betraf die Nutzung von Toiletten-Anlagen und Parkplatz des benachbarten Panorama-Hotels. Als Projektpartner kam in dieser Frage Adolf Greiner zu Wort, und schnell war dann auch der Passus im Vertrag gefunden: Die Besucher des Fischerlebnis-Parks können WC-Anlagen und Parkplätze nutzen.

 
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