27.07.2020 - 09:46 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Fischerlebnispark am Eixendorfer See wird "Eixi" getauft

Für die neueste Attraktion am Eixendorfer Stausee ist die Namensfindung abgeschlossen. In drei Wahlgängen hat sich "Der Eixi – Fische erleben am See" für den Erlebnispark in Gütenland durchgesetzt. Die Palette möglicher Namen war groß.

Der "Eixi", der sieben Meter hohe Holzkarpfen, wird die Hauptattraktion des Fischerlebnisparks in Gütenland sein.
von Philipp Mardanow Kontakt Profil

Für den "Fischerlebnispark Gütenland" hatte die Neunburger Stadtverwaltung vor gut zwei Wochen einen öffentlichen Aufruf gestartet. Gesucht wurde ein Name für das Großprojekt am Eixendorfer See: Dort entsteht ein Abenteuerplatz samt angegliedertem Lehrpfad rund um die Themen regionale Fische und Fischerei. Laut einer Pressemitteilung aus dem Rathaus sind fast alle Stationen inzwischen montiert und geben einen ersten Ausblick auf den fast fertigen Platz mit Geschicklichkeitsstationen, Fischerdorf und Ruhe-Arealen.

Was aber noch fehlt, ist „Eixi“, der große Holzkarpfen mit Aussichtsluke für Erwachsene und Kinder auf sieben Metern Höhe. Er und das gesamte Areal haben in der vergangenen Woche ihren endgültigen Namen erhalten. Wurde das Projekt bisher unter dem Titel „Fischerlebnispark Gütenland“ geführt, so lautet der Name ab sofort: "Der Eixi – Fische erleben am See". „Eixi“ ist damit zugleich der Name des großen Holzfisches.

Insgesamt erreichten die Stadtverwaltung in den vergangenen beiden Wochen mehr als 60 Vorschläge. Von klassischen Namen bis hin zu ganz kreativen Ideen, wie „Blubb Blubb – Fische und Spiele für Entdecker“, war bei den eingereichten Vorschlägen alles dabei. Das freute nicht nur das Entscheidungsgremium, das aus den Bürgermeistern Martin Birner und Margit Reichl, den Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen sowie den städtischen Beauftragten für die Bereiche Jugend, Familie und Tourismus besteht. Die Erwartungen aller Beteiligten waren mit dieser umfangreichen Vorschlagsliste bei weitem übertroffen worden.

Abgestimmt über den endgültigen Namen wurde letztlich in drei Wahlgängen – zunächst mit Stimmzetteln und zum Schluss per Handzeichen. Nur so konnte die Vielzahl an Vorschlägen Stück für Stück weiter eingrenzt werden, sodass in der dritten und letzten Wahlrunde nur noch sechs mögliche Namen übrig blieben. Dann fiel die Entscheidung aber auf Anhieb einstimmig für: „Der Eixi – Fische erleben am See“.

In Zukunft wird Holzkarpfen "Eixi" nicht nur einen einmaligen Ausblick auf den Eixendorfer See bieten, von dem sein Name abgeleitet wurde, sondern auf Schautafeln zudem von seinem Leben als Fisch, seinen Artgenossen und seinem Weg nach Gütenland erzählen.

Anfang Juni fand der Spatentisch für den Fischerlebnispark bei Gütenland statt

Neunburg vorm Wald

Eingereicht wurde der Sieger-Name von einer Bürgerin aus Dieterskirchen: Sybille Peter. Ihr Vorschlag fand die meiste Zustimmung. Sie darf sich nun darauf freuen, dass ihr Einfall in Zukunft für sämtliche Werbemaßnahmen rund um den Abenteuerplatz in Gütenland genutzt und damit überregionale Aufmerksamkeit erlangen wird. Die Stadt Neunburg möchte sich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Bürger bedanken, die so fleißig mitgemacht haben. Mit so vielen verschiedenen Bezeichnungen war im Vorfeld nicht gerechnet worden. Nur vier Namen wurden mehrfach genannt. Alle anderen Vorschlägen waren vollkommen individuell.

Aus der enormen Resonanz schließen die Stadtverwaltung sowie Projektbeteiligte, dass das Interesse an und die Vorfreude auf den Abenteuerplatz samt Holzkarpfen „Eixi“ sehr groß sind. Laut Mitteilung aus dem Rathaus wird sich „Eixi“ am 28. Juli auf den Weg in seine neue Heimat Gütenland machen. So können voraussichtlich schon am Ende der zweiten Ferienwoche die ersten Gäste die neue Attraktion besuchen.

Das seit mehreren Jahren geplante Projekt kann damit heuer zum Abschluss gebracht werden. Möglich machen das vor allem Fördergelder der Europäischen Union und des Freistaates Bayern aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) in Höhe von rund 184 000 Euro. Die Stadt investiert zusätzlich knapp 129 000 Euro an Eigenmitteln. Die Gesamtkosten belaufen sich damit aufgerundet auf 313 000 Euro.

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