14.04.2019 - 10:40 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Flüchtlingshilfe bleibt Hauptaufgabe

Soziales Netzwerk/Bürgerhilfe bestätigt Paul Ferstl im Amt des Vorsitzenden - Neue Mitglieder aktiv dabei

Das Soziale Netzwerk/Bürgerhilfe hat einen neuen Vorstand gewählt. Paul Ferstl (Zweiter von rechts) wurde im Amt als Vorsitzender bestätigt.
von Helga ProbstProfil

Das Soziale Netzwerk/Bürgerhilfe hat für die kommenden beiden Jahre wieder einen engagierten Vorstand. Bei der Jahreshauptversammlung in "Bauer's Bistro" wurde Paul Ferstl in seinem Amt als Vorsitzender einstimmig bestätigt. Den gemeinnützigen Verein gibt es seit 2013. Die Flüchtlingshilfe ist zu einer der Hauptaufgaben für die freiwilligen Helfer geworden. 2018 wurden über 200 Einsätze registriert und die Tendenz ist steigend, zeigten die Berichte.

Am Ende des sechsten Jahres seit der Gründung des Sozialen Netzwerkes liege der Mitgliederstand bei 50 Personen, berichtete Ferstl. 2018 konnten fünf neue Mitglieder aufgenommen werden. "Die sind alle aktiv mit dabei", freute sich der Vorsitzende. In fünf Sitzungen habe der Vorstand die freiwillige Bürgerhilfe und einige Aktionen geplant. "Oft haben wir über die Flüchtlingshilfe diskutiert, die inzwischen einen großen Teil unserer Einsätze fordert", erklärte der Leiter. Weitere Themen in den Sitzungen waren die Teilnahme am Ostermarkt, die Regelungen zum Datenschutz und die Anschaffung neuer Werbematerialien.

Der Stand beim Burg-Advent, an dem Getränke angeboten worden waren, wurde als großer Erfolg gewertet. Ferstl dankte Katrin Meiler, die von allen Veranstaltungen Fotos macht. Hilde Deml legte als Koordinator die Zahlen der Einsätze vor. "Es waren wieder mehr Fahrten als im Jahr zuvor", erklärte sie, dass viele Transporte für die Gemeinschaftsunterkunft am Plattenberg angefallen seien. Auch die Entfernungen seien größer geworden. Inzwischen fahren die freiwilligen Helfer des Sozialen Netzwerk nicht mehr nur im Bereich Neunburg, sondern auch bis Schwandorf, Cham, Regensburg und Amberg. Dabei handele es sich überwiegend um Arztbesuche. 207 Einsätze wurden 2018 registriert.

Ferstl verwies noch einmal darauf, dass das Soziale Netzwerk nur einspringe, wenn die Kosten für benötigte Fahrten nicht von anderen Stellen übernommen werden. Margit Reichl leitete mit Erich Schmid und Hubert Bauer die Neuwahlen(siehe Kasten). Die wurde im Block und per Handzeichen abgewickelt und alle Ämter konnten wieder besetzt werden. Die Zweite Bürgermeisterin dankte im Namen der Stadt für die funktionierende Nachbarschaftshilfe. Die Einsätze seien sicher nicht immer leicht. "Wir sind sehr stolz auf euch", versicherte Reichl. Ferstl betonte, dass es eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt gebe. "Gemeinsam sind wir stark", sagte Ferstl.

Er sei im vergangenen Jahr übergangsweise Koordinator gewesen, was er aber nicht mehr machen könne. Der Vorstand werde deshalb in der nächsten Sitzung neben Margot Weber und Hilde Deml einen dritten Koordinator benennen. Zweite Vorsitzender Johann Dorrer bat um Mithilfe am Stand bei der Schwarzachtal Messe. Es sollen kleine Geschenke und Informationsmaterial über das Soziale Netzwerk verteilt werden. "Danke, für euer Vertrauen, eure guten Ideen und eure selbstlose Arbeit", beendete Paul Ferstl die Versammlung.

Neuer Vorstand:

Die Neuwahlen

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Paul Ferstl; zweiteVorsitzender Johann Dorrer; Kassier Gabi Schepers; Schriftführer Bianca Herbig; Beisitzer: Katja Sorgenfrei und Michael Bindl; Kassenprüfer: Walter von Wenz und Jürgen Meissner.

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