"Nach langer Planung und coronabedingter Pause können wir nun den Dirt-Bike-Park einweihen." Bürgermeister Martin Birner ging mit Blick auf die Anlage auf die "längere Geschichte" der Entstehung ein, die im Jahr 2019 begann.
Einige Jugendliche seien auf die Jugendbeauftragten Harald Klatzka und Heidi Meier mit dem Wunsch nach einer Dirt-Bike-Anlage zugekommen. Die Platzsuche für das Areal, das 7000 Quadratmeter umfasst, habe sich als nicht einfach herausgestellt, bis man auf die Verlängerung des Stadtparks auf der anderen Straßenseite gestoßen sei.
Nicht von der Stange
Den Gesamtkosten von 54 000 Euro stünden Fördermittel von 27 000 Euro gegenüber, dabei haben die Jugendlichen unter der Regie von Andy Kibat selber ausgiebig mit Hand angelegt. "So eine Anlage gibt es weit und breit nicht, sie ist nicht von der Stange, sondern wurde exakt an das Gelände angepasst", stellte Bürgermeister Birner heraus. Dank gelte den beteiligten Firmen, besonders der Firma Lober, für die Unterstützung.
Architekt Michael Steidl, selbst begeisterter Radfahrer, freute sich, dass die Jugendlichen trotz Coronapause "so lange durchgehalten haben", und dass man die Anlage "so gut hingekriegt hat". Er erläuterte weiter: "So ein Parcours muss stimmig sein, was die Abstände und speziell die Höhe der Hügel betrifft, auch das verwendete Material muss gut verdichtet werden."
Bühne frei für viel Spaß
Andy Kibat verwies auf das große Engagement vieler Jugendlicher, "obwohl es Corona uns nicht leicht gemacht hat." Da die weitläufige Anlage vom TÜV abgenommen wurde und versichert ist, gab es für die Jugendlichen auf ihren Rädern kein Halten mehr.
Nach der Segnung durch Pfarrvikar Emmanuel Ogbu fuhren sie ihre Runden "über Stock und Stein", machten Salti auf dem höchsten Punkt des großen Hügels mit dem Fahrrad und hatten jede Menge Spaß.














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