Seit zehn Jahren hält der Kunstverein "Unverdorben" an der Tradition fest, am Vorabend des Nationalfeiertages zu einer Klassik-Gala einzuladen. Unter dem verbindenden Motto "Deutsch-Tschechische Partnerschaft" gastierte die "Filharmonie Hradec Kralove" mit Dirigent Andreas Sebastian Weiser in der Schwarzachtalhalle, wo sie bereits im Jahr 2021 die Gäste bei der "Beethoven-Nacht" begeisterte.
Auf dem Programm standen die Werke der beiden Komponisten Antonin Dvorak und Johannes Brahms, die freundschaftlich verbunden waren. Mit der Tschechischen Suite D-Dur op.39 von Dvorak mit den Nationaltänzen Polka, Sousedska, Romance und Finale begann die Klassik-Gala. Von Brahms wurde die Symphonie nr.2 D-Dur op.73, die auch seine "Pastorale" genannt wird, von den 60 Musikern gespielt.
Abgerundet wurde das Konzert mit einem echten Klassik-Hit: Bedrich Smetanas "Vltava", besser bekannt als "Moldau" aus dem Zyklus "Mein Vaterland". Man hörte die sechs Stationen der Moldau, angefangen von den beiden Quellen, die sich zu einem Fluss vereinen.
Dieses Werk begeisterte auch die Schüler des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach und der Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg, die bereits zu den Proben am Nachmittag eingeladen waren und auch zu dem Konzert bei freiem Eintritt. Zahlreiche Schüler wurden von Peter Wunder, dem Vorsitzenden des gastgebenden Kunstvereins "Unverdorben", eigens begrüßt, ebenso Schulleiter Ludwig Pfeiffer und Diana Schmidberger.
Auch viele Ehrengäste wie Bürgermeister Martin Birner und stellvertretender Landrat Richard Tischler sowie Professor Karel Reichlik aus Brünn, mit dem der Kunstverein zusammenarbeitet, genossen den Abend. Nach dem fulminanten Konzert, das mit Dankesworten, Blumen und Wein an die Mitwirkenden endete, waren die Gäste im Foyer bei Getränken eingeladen, den Abend ausklingen zu lassen.













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