Der urbayerische Liedermacher aus Bad Reichenhall polarisierte in der Schwarzachtalhalle in Neunburg vorm Wald mit seiner musikalisch vorgetragenen Kritik an Politik und Gesellschaft sein Publikum und sorgte immer wieder für begeisterten Applaus. Söllner ist immer irgendwie zwischen Bob Dylan, Johnny Cash und einem bayerischen Wilderer anzusiedeln. Er begeisterte sein Publikum mit Songwriter-Tradition amerikanischer Direktheit, mit großem musikalischen Instinkt und so, als seien freiheitssuchende Pioniere in die Alpen zurückgekehrt. Söllners Blick aufs Leben ist unbestechlich, sein Bild von der Welt, in der er leben will ist, ein gerechtes, und seine Wut auf die, die diese Welt und ihre Lebewesen zerstören wollen, kam mit Urgewalt in seinen Liedern und Darbietungen zum Ausdruck. Wehe denen, die den Begriff von Freiheit missbrauchen oder Söllners ureigenste Freiheit beschneiden wollen, seine Direktheit und Grobheit war gnadenlos. Hans Söllner jaulte und flüsterte, schrie und schimpfte, sprach und erzählte und zog das Publikum in seiner über zweistündigen Darbietung ohne Pause in seinen Bann.
Neunburg vorm Wald
26.04.2026 - 08:30 Uhr
Hans Söllner begeistert mit bissiger Kritik
von Redaktion ONETZ
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