14.10.2021 - 14:51 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Josef Merkls Bildband "adelt" die Schwarzach

Josef Merkl stellt in seinem Bildband die Schwarzach mit ihren unterschiedlichen Läufen und Landschaften vor. Die Faszination des Buches kommt aber nicht nur vom Flussporträt alleine.

Sie bescherten dem Publikum im Seminarium im Murnthal einen kurzweiligen Kulturabend: (von links) Gitarrist Fredman Lill, Fotograf und Autor Josef Merkl sowie Gastgeber Jochen Martz.
von Georg LangProfil

Von einer „Adelung des Flusses“ sprach Günter Moser in seiner Laudatio auf Josef Merkls Bildband „Die Schwarzach“, dessen zweite Auflage im Seminarium von Untermurnthal vorgestellt wurde.

Der Hausherr Jochen Martz konnte hierzu ein zahlreiches kunstinteressiertes Publikum begrüßen, das sich auf das neue Werk freute, nachdem die Erstausgabe längst vergriffen ist. Ihr Erscheinen konnte seinerzeit coronabedingt nicht gebührend gewürdigt werden. Dafür wurde jetzt die neue Auflage, mit 550 Exemplaren bei Eckhard Bodner in Pressath verlegt, anlassgerecht präsentiert.

„Dann pack mas o“ sang Fredman Lill, der die gesamte Präsentation stimmungsvoll mit tiefsinnigen Texten und seiner einfühlsamen Gitarrenmusik begleitete. Josef Merkls Bildband ist eine Hommage an diese Flusslandschaft, beginnend bei den beiden Quellen in Waldhäuser bei Stadlern und im tschechischen Zavist. Merkl porträtiert die Schwarzach von ihren Anfängen bis zur Mündung in die Naab nahe Schwarzenfeld.

Erfasst sind auch die abwechselnden Flusslandschaften in den Jahreszeiten, die Tier- und Pflanzenwelt sowie die Orte am Fluss, dazu markante Stationen wie die Stauseen, Brücken, Figuren und religiöse Zeugnisse. Hervorgegangen sind die Bücher aus einer „fulminanten Dia-Schau über die Schwarzach“, wie der Fotograf und Autor Günter Moser in seinem Grußwort wissen ließ.

Neunburgs Bürgermeister Martin Birner würdigte den Schwarzach-Band als „Inspiration für die Heimat“. Das Buch von Josef Merkl habe ihn selbst wieder zum Fotografen werden lassen. „Wie reich an wunderbarer Natur und Kultur unsere Heimat ist“, da werde man bei diesem Bildband „mit der Nase draufgestoßen“, erkannte der Schwarzhofener Bürgermeister Max Beer. Er, der „Heimatbürgermeister“ des Zangensteiners Josef Merkl, lobte dessen geschultes Auge und die technische Versiertheit, die neben der Liebe zur Heimat in dem Bildband ihren Niederschlag fänden.

"Eine Inspiration für die Heimat".

Bürgermeister Martin Birner

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