12.09.2019 - 10:22 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Kinderkrippe "ein kleiner Spielplatz Gottes"

Herz und Hingabe prägt die pädagogische Arbeit in der Kinderkrippe Sankt Josef. Mit vielen Gästen und einem bunten Programm wird der zehnte Geburtstag gefeiert. Auch die Kinder der ersten Stunde werden beschenkt.

Geschenke durften zum Krippen-Geburtstag natürlich nicht fehlen. Hier wird gerade die Holzmurmelbahn ausgepackt, mit der sich die Buben und Mädchen künftig im Gruppenzimmer die Zeit vertreiben können.
von Hans SteinsdorferProfil

Kathrin Woithe, Leiterin der Kindertagesstätte Sankt Josef, verdeutlichte, dass sich die Einrichtung in der Frühlingsstraße in den vergangenen 46 Jahren stetig weiterentwickelt hat (siehe Info-Box) und dabei immer auf die wandelnden Bedürfnisse von Kindern und Eltern eingegangen ist. Auch im Betreuungsjahr 2008/2009, als sich ein steigender Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren herauskristallisierte. Dank der sofortigen Offenheit des damaligen Stadtpfarrers Karl-Dieter Schmidt und der Zusage der Stadt Neunburg konnte der Umbau einer Kindergarten- in eine Krippengruppe relativ schnell verwirklicht werden.

Am 1. September 2009 zogen 13 Krippenkinder in die „Rote Gruppe“ ein. Diese 13 Buben und Mädchen der ersten Stunde waren persönlich zum Geburtstag eingeladen worden und erhielten ein Gruppenbild als Geschenk. Kathrin Woithe dankte allen Mitarbeiterinnen, die mit ihrer pädagogischen Arbeit eine solide Basis für die Krippengruppe geschaffen haben. Im April 2011 begannen dann die Umbauarbeiten und im Januar 2012 zogen 14 Kleinkinder in ihr eigenes Reich ein, das sogenannte „Zwergenland“. Architekt Michael Steidl habe hier eine "richtige Wohlfühloase" für die Kinder geschaffen. Für Woithe steht fest, dass die Kinderkrippe für die Einrichtung eine große Bereicherung geworden sei. Die Kleinen lernen dabei von den Großen und werden von Anfang an in das Geschehen in der Tagesstätte aktiv mit eingebunden.

Für die Kirchenverwaltung als Träger der Einrichtung gratulierte Stadtpfarrer Stefan Wagner. Er wisse, dass in eine Kinderkrippe viele Erwartungen gesteckt werden. Die Kinder sollen mit Liebe und Respekt behandelt werden, Freunde finden, Freude haben und ihre Talente und Begabungen sollen gefördert werden. „Aber bei aller Professionalität sollten ein Kindergarten und eine -krippe auch ein kleiner Spielplatz Gottes sein. Der Geistliche dankte dem Erzieher-Team für seine pädagogische Arbeit. Zweite Bürgermeisterin Margit Reichl dankte allen Eltern für ihr Vertrauen in die Kinderkrippe.

Die Hortkinder überbrachten ein großes Geburtstagsgeschenk für die Buben und Mädchen aus der Krippen. Mit großen Augen beobachteten sie, wie die Kinder aus dem Paket sprangen und Glückwünsche überbrachten. „Hey, hey, hey, zehn Jahre wird die Krippe heut'...“ sangen die Kindergartenkinder und hatten einen Geburtstagskuchen und ein Geschenk mitgebracht.

Bevor mit dem Rahmenprogramm losgelegt wurde, gab Elternbeiratsvorsitzender Oliver Kayl einen Überblick über die verschiedenen Attraktionen. Zum Zeitvertreib gab es eine Kreativecke, eine Fotobox war aufgebaut und die Kinder konnten sich Glitzertattoos kleben. Das THW gab mit einem Lkw einen Einblick in seine Ausrüstung. Im Turnraum war ein großes Kuchenbüffet aufgebaut. Trotz aufziehender Regenwolken konnte das Programm störungsfrei über die Bühne gebracht werden. Den Abschluss bildete das gemeinsame Luftballonsteigen: Rote, grüne, blaue und gelbe Ballons – versehen mit Rücksendekarten – wurden auf die Reise geschickt.

Mit Gesängen gestalteten die Kinder die Geburtstagsfeier der Krippe.
Gefragte Krippenplätze:

Leiterin Kathrin Woithe zog Resümee über die vergangenen zehn Jahre und zeigte auf, wie sich die Kita in der Zwischenzeit entwickelt hat. Bereits seit 46 Jahren werden in der Einrichutng St. Josef Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren betreut, nun seit zehn Jahren auch zusätzlich Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren. „Dank der Offenheit unseres damaligen Pfarrers Karl-Dieter Schmid und der Zusage der Stadt Neunburg konnte der Umbau der Krippengruppe verwirklicht werden.“ Im September 2009 ging dann die erste Krippengruppe in Betrieb. Nach wie vor sei die Nachfrage der Betreuung für unter Dreijährige sehr groß – die Plätze in der Kinderkrippe seien immer belegt. In diesem Zusammenhang dankte Woithe dem Architekten Michael Steidl, dass er mit dem „Zwergenland“ eine richtige Wohlfühloase für die Kinder geschaffen hat. (sns)

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