"Die Zielsetzung, hin zu einem Mehrgenerationenhaus, hat sich nicht grundlegend geändert", sagte Bürgermeister Martin Birner in der jüngsten Stadtratssitzung, als Elke Reinhart einen Zwischenbericht zur Belegung, Nutzung und Ausgestaltung des Hauses gab. "Die Fronfeste soll nicht in Konkurrenz zur Gastronomie treten, aber dennoch zur Belebung, Begegnung, Kunst, Kultur, Handarbeit, Bildung, Sport und anderem", verdeutlichte der Bürgermeister.
Nutzungsvorschläge
Elke Reinhart, die als Ansprechpartnerin für künftige Nutzer zur Verfügung stehen wird, stellte das Raumangebot im Erd- und im Obergeschoss sowie die vorerst geplante Nutzung vor. Derzeit finden bereits VdK-Sprechstunden sowie "Deutsch für Mütter" und Treffen der Integrationshelfer und des Seniorenbeirats statt. Zielgruppen sind und bleiben die Senioren und die Jugend.
Die Nutzung der Fronfeste ist eher als "Nischenangebot" gedacht, da die Räumlichkeiten klein und begrenzt sind. Es gibt nur zwei größere Räume, die flexibel als Seminarräume (12 bis 25 Teilnehmer) genutzt werden können. Laut Reinhart könnten im Erdgeschoss ein Seminarraum, Lagerflächen, eine Büroecke, und ein Verkaufsraum für regionale Produkte mit Verkostungsmöglichkeit entstehen. Der Zwinger würde sich als Aufenthaltsmöglichkeit im Außenbereich anbieten.
Im Obergeschoss ist ein weiterer Seminarraum angedacht, dazu ein Mutter-Kind-Raum, eine Teeküche, Zimmer für Kunst, Kultur und Musikinteressierte und ein Büro. Die Möblierung, die voraussichtlich im August geliefert wird, ist so variabel gehalten, dass eine differenzierte Nutzung möglich bleibt. Eine Diskussionsrunde mit Senioren habe das Interesse an Vorträgen, Filmvorführungen, Handarbeit und Handwerk gezeigt.
Zukunftswerkstatt
Für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren findet demnächst (sobald das W-LAN verfügbar ist), eine "Zukunftswerkstatt Fronfeste" statt, bei der die Teilnehmer mitreden und mitgestalten können.
Mit den sogenannten Abwägungsbeschlüssen endeten die Änderungsverfahren zum Flächennutzungsplan bzw. zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan "Solarpark Neunburg vorm Wald" an der Industriestraße. Aus der Bevölkerung gingen keine Stellungnahmen ein. Seitens der Träger öffentlicher Belange bzw. von Nachbargemeinden gingen neun (Flächennutzungsplan) bzw. zwölf (Bebauungsplan) Stellungnahmen ein, die entsprechend ausgewertet und abgewogen wurden. Die Beschlüsse fielen jeweils mit acht Gegenstimmen.
In der nichtöffentlichen Sitzung vom 9. Mai hat der Stadtrat die Nachbesetzungen für Karl Hartinger und Hans Reiml (Bauabteilung) beschlossen. Das Gremium entschied sich für Markus Ippisch aus Gütenland und Norbert Nietfeld aus Freising (ehemals Neunburg). Dienstbeginn ist der 1. September. Susanne Sochor ist in Mutterschutz. Für sie ist zum 1. Juli Birgit Gruschka vom Landratsamt Schwandorf zum Ordnungsamt der Stadt Neunburg gewechselt.
Den Auftrag für die Planungsleistungen zur Bauleitplanung mit Grünordnung und Verkehrsplanung des neuen Baugebiets "Stephanstraße III" in Neunburg in Höhe von 88 241 Euro hat das Ingenieurbüro Weiß erhalten. (kö)














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