08.01.2019 - 12:06 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Pfleger als wichtige Stütze

Die Menschen werden immer älter. Klar, dass Fachpersonal in Heimen und anderen Einrichtungen immer mehr in den Fokus rücken. Auch die Pfarrei St. Josef stellt die Mitarbeiter beim Neujahrsempfang in den Mittelpunkt.

Pfarrer Stefan Wagner nutzte einen Stock, um Metaphern in seine Rede einzubauen.
von Hans SteinsdorferProfil

"Alle, die sich in vielfältigen Bereichen für alte und kranke Menschen einsetzen": Das stand auf der Einladung der Pfarrei St. Josef Neunburg vorm Wald zum Neujahrsempfang am Sonntag im Pfarrheim. Stadtpfarrer Stefan Wagner, Pfarrvikar Benny Joseph Kochumundammalayil, Pastoralreferentin Susanne Albang und der Sprecher des Pfarrgemeinderates, Michael Hellmuth, standen in Reih und Glied im Foyer und wünschten jedem ein gesundes neues Jahr.

Bürgermeister Martin Birner dankte in seinem Grußwort allen, die sich für die Belange der Alten und Kranken unentgeltlich einsetzen. Stadtpfarrer Stefan Wagner nutzte drei Stöcke als Metapher. Den Wanderstock für das Wandern über Stock und Stein, den Krückstock, das Hilfsmittel für alle Kranken und Verletzten, und nicht zuletzt den Gehstock, das Zeichen für die ältere Generation. Alle drei Stöcke sollten heute die Blicke auf die lenken, die eingeladen wurden. Es sind die Mitarbeiter der Seniorenheime Marienheim und Refugium, alle die sich in den Besuchsdiensten, Vorbeter-, Mesner- und Organistendienste engagieren. Es sind die Mitarbeiter der Sozialstationen und der ambulanten Pflegedienste ebenso, wie alle, die das Leben der Älteren in den Blick nehmen.

Seit den biblischen Zeiten, in denen Methusalem stolze 969 Jahre alt geworden sein soll, hat sich einiges geändert. Das Leben kann heute ganz anders und viel freier gestaltet werden. Das stellte die Gesellschaft vor große Herausforderungen. Dazu kommt, dass die Menschen immer älter werden. Statistisch gesehen wird in 20 Jahren die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland über 50 Jahre alt sein. Stadtpfarrer Wagner wünschte sich und allen, "dass wir immer zufrieden und dankbar sein können".

Zum Schluss seiner Ausführungen blickte er nochmals auf die drei Stöcke: Welche Wege im Jahr 2019 vor uns liegen,, ob wir mit dem Spazierstock locker flanieren dürfen, ob wir die Hilfe des Krückstocks brauche oder ob wir uns auf dem Gehstock stützen müssen - das alles wissen wir heute nicht und das ist auch gut so." Eine Bilderpräsentation über das vergangene Jahr schloss sich an. Nach einigen Zahlen und der musikalischen Umrahmung durch die Bläsergruppe der Stadtkapelle Neunburg luden die Verantwortlichen zu einer Brotzeit, zum gemütlichen Plausch und Gedankenaustausch ein.

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