Neunburg vorm Wald
09.06.2023 - 10:46 Uhr

Runde Sache auf dem Neunburger Jobplatz

"Wir haben eine sehr gute Verkehrssituation geschaffen, es ist eine wirklich runde Sache geworden": Zu dieser Überzeugung kommt Björn Letz vom Staatlichen Bauamt anlässlich der Abnahme des neuen Kreisverkehrs am Jobplatz in Neunburg.

Neben dem Bau des Kreisverkehrs beim Jobplatz wurde auch das Nadelöhr beim Gasthof Sporrer beseitigt. Dazu wurde eine Scheune abgerissen, so dass die Staatsstraße verbreitert werden konnte. Bild: wel
Neben dem Bau des Kreisverkehrs beim Jobplatz wurde auch das Nadelöhr beim Gasthof Sporrer beseitigt. Dazu wurde eine Scheune abgerissen, so dass die Staatsstraße verbreitert werden konnte.

Landrat Thomas Ebeling, der zahlreiche Vertreter des Ingenieurbüros Weiß, der Baufirma Steininger, des Landratsamts und der Kommunalpolitik am fertig gestellten Jobplatz in Neunburg vorm Wald begrüßte, bezeichnete die Verkehrsfreigabe als großen Tag für den Landkreis und die Stadt sowie als Aufwertung. Die Hartnäckigkeit im Rathaus habe sich gelohnt, man sei in Vorleistung gegangen und habe dadurch überzeugt.

Von einem "geschichtsträchtigen Ereignis" sprach Bürgermeister Martin Birner, die Entschärfung des Knotenpunkts sei seit Jahrzehnten immer wieder thematisiert worden. Nach dem Erwerb einiger Meter Grundstück im Jahr 2013 sei man in die Planungen eingestiegen. Birner sprach den ausführenden Firmen und Fachstellen großen Dank aus, auch dem Landkreis und dem Freistaat Bayern. "Die Rückstauungen und die Unüberschaubarkeit des Kreuzungsbereichs gehören der Vergangenheit an, und auch die Fußgänger können nun sicher die Straße überqueren", so Birner.

Im Zuge dieser Maßnahme wurde auch das Nadelöhr beim Gasthof Sporrer beseitigt. Paul Witt von der Tiefbauverwaltung des Landratsamts hob die Schwierigkeiten mit der Bestandsbebauung hervor: "Wir wussten ja nicht, was alles im Boden verbaut war." Auch der Durchmesser von 28 Metern bei diesem kleinen Kreisverkehr war gegenüber den sonst üblichen 40 Metern eine Herausforderung. "Dank guter Förderung konnte diese sehr umfangreiche Maßnahme mit Gesamtkosten von 1,4 Millionen Euro abgewickelt werden", so Witt. Der Anteil des Straßenbauamts an den Baukosten betrug 164 300 Euro, das Landratsamt übernahm 1 037 000 Euro. Klaus Zeiser ging als Verbandsvorsitzender der Nord-Ost-Gruppe zur Wasserversorgung auf die Sanierungen ein. Bei Kosten von 164 000 Euro wurden 150 Meter Leitung erneuert, sieben Schieber ausgetauscht und sechs Hausanschlüsse sowie zwei Hydranten erneuert.

 
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