15.03.2020 - 22:26 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Satter Vertrauensbeweis für Martin Birner

Keine Spannung kommt bei der Bürgermeisterwahl in Neunburg auf: Bei der Auszählung der Wählerstimmen legt Amtsinhaber Martin Birner einen Start-Ziel-Sieg hin. Mit 73,5 Prozent geht es für ihn in die dritte Wahlperiode.

Amtsinhaber Martin Birner hatte am Sonntagvormittag seine Stimme im Wahllokal in der Schwarzachtalhalle abgegeben. Abends durfte er jubeln: Mit 73,5 Prozent der Wählerstimmen kürten ihn die Neunburger erneut zum Bürgermeister.
von Philipp Mardanow Kontakt Profil

Das klare Resultat hatte sich bereits abgezeichnet, als kurz nach 18 Uhr das erste Ergebnis aus den Wahllokalen eintraf: Im Ortsteil Kleinwinklarn hatten knapp 90 Prozent der Wähler das Kreuzchen für den CSU-Bürgermeister gemacht.

Im weiteren Verlauf des Abends konnte Gegenkandidat Martin Scharf von den Freien Wählern zwar etwas an Boden gut machen, an der Eindeutigkeit des Wahlergebnisses änderte das aber nichts mehr: Fast drei Viertel aller Stimmen (73,5 Prozent) fuhr Birner bei seiner dritten Wahl ein, FWG-Bewerber Scharf verbuchte 26,5 Prozent.

"Ein absolut Super-Ergebnis" jubelte Birner später am Telefon gegenüber Oberpfalz-Medien. Er habe sich schon ein Ergebnis um die 70 Prozent zum Ziel gesetzt gehabt. Am Sonntagabend freute er sich umso mehr, dass er dies auch erreicht und noch etwas übertroffen hatte. Trotzdem sei er erleichtert gewesen, als das Ergebnis feststand. "Man hat zwar gewisse Erwartungen", aber voraussagen lasse sich ein Wahlergebnis nicht.

Das klare Votum sah Martin Birner als Bestätigung für seine Arbeit in den vergangenen Jahren - "ich habe wirklich alles für Neunburg gegeben". Stets habe er sich bemüht, bei großen und auch kleinen Problemen Ansprechpartner für die Bürger zu sein. Viele Entscheidungen, die in den vergangenen Jahren getroffen wurden, hätten der Stadt gut getan. "Im Großen und Ganzen" sei in den vergangenen Monaten ein fairer Wahlkampf geführt worden, bilanzierte Martin Birner, der nun ab Mai in seine dritte Amtsperiode gehen kann.

"Ich bin von vornherein Realist gewesen", bekannte der unterlegene Martin Scharf. Als Amtsinhaber sei Martin Birner haushoher Favorit gewesen. Nichtsdestotrotz freute sich der Kandidat der Freien Wähler, dass es ihm gelungen war, sein Ergebnis von 2014 um über vier Prozent zu verbessern – "das war auch mein persönliches Ziel". Deswegen verspüre er "Genugtuung, aber keine Enttäuschung".

Sein Mehr an Stimmen führte Martin Scharf darauf zurück, "dass die Arbeit der Freien Wähler gutgeheißen wird". Für die neue Legislaturperiode ab Mai signalisierte Scharf dem alten und neuen Bürgermeister den Willen zur engen Zusammenarbeit – "da wird sich Martin Birner auf uns verlassen können". Schließlich gehe es in der Sache um eine gute Entwicklung der Stadt Neunburg.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.