03.12.2020 - 16:51 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Schulverband Neunburg zur Hälfte neu besetzt

Eine veränderte Mannschaft agiert nun im Schulverband Neunburg. Nach den Kommunalwahlen ist die Hälfte der Mitglieder ausgetauscht worden. Die Mittelschule profitiert in Corona-Zeiten vom gutem Raumangebot.

Schulleiterin Irene Träxler gratulierte Bürgermeister Martin Birner (Mitte) als bestätigten Vorsitzenden des Schulverbandes Neunburg sowie Bürgermeister Markus Schiesl (rechts) zur Wahl als Stellvertreter.
von Helga ProbstProfil

Auch vier neue Mitglieder fanden sich zur konstituierenden Sitzung des Schulverbandes in der Mensa der Mittelschule ein. Mit den Bürgermeistern Anita Forster (Dieterskirchen) und Markus Schiesl (Altendorf) sowie den Stadträten Georg Schmid und Florian Meier, wurde die Hälfte des Gremiums neu besetzt. Die ausgeschiedenen Verbandsmitglieder Johann Graßl, Georg Köppl (beide Bürgermeister), Erich Schmid und Alexander Trinkmann (Stadträte) werden zu einem späteren Zeitpunkt verabschiedet.

Einen "Digital-Pionier" hatte die Neunburger Mittelschule im Sommer verabschiedet

Neunburg vorm Wald

Bei der anstehenden Wahl des Schulverbandsvorsitzenden wurde Bürgermeister Martin Birner an der Spitze bestätigt. „Nicht weil er der Bürgermeister der Stadt Neunburg ist, sondern weil er ein hervorragender Vorsitzender ist“, begründete Beer die Wiederwahl Birners. Zu seinem Stellvertreter ist Markus Schiesl gewählt worden. Der Rechnungsprüfungsausschuss setzt sich neu aus Maximilian Beer (Bürgermeister Schwarzhofen), Anita Forster und Stadtrat Georg Schmid zusammen.

„Ich möchte die Arbeit vertrauensvoll mit diesem tollen Gremium fortsetzen“, bedankte sich der bestätigte Vorsitzende. Die Schülerzahlen der Mittelschule lagen am 1. Oktober bei 133 Mädchen und 171 Buben (304 gesamt). Davon sind 27 Gastschüler aus Bodenwöhr, Bruck und Nittenau. Die Schülerzahlen seien konstant, da die Neunburger Mittelschule einen guten Ruf habe und top aufgestellt sei, betonte Birner. „Schüler und Eltern sind mit dem Angebot zufrieden und sorgen für einen starken Zulauf“, so der Bürgermeister mit großem Dank an Schulleiterin Irene Träxler und die Lehrerschaft.

Die Schulleiterin berichtete, dass bereits alle Räume genutzt würden, die ehemalige Klassenzimmer der Grundschule Neunburg gewesen seien. Gerade jetzt in Coronazeiten sei es ein Luxus, so viel Platz für Differenzierungsunterricht zu haben. So könne besser Abstand gewahrt und große Klassen könnten geteilt werden. Träxler war dankbar für die hochwertige Ausstattung an der Schule und lobte den Einsatz ihrer Lehrerkollegen.

Der Bericht der Schulleiterin über den Betrieb der offenen Ganztagsschule, der gebundenen Ganztagsschule und der geförderten Deutschklasse fiel sehr positiv aus. Die Teilnehmerzahlen seien konstant und dieses breite Angebot laufe problemlos. Das gelieferte Essen in der Mensa schmecke Lehrern wie Schülern. „Da gibt es keine Beschwerden“, sagte die Direktorin. Ansonsten werde sich strikt an das Hygienekonzept gehalten und von 308 seien lediglich sechs Schüler krank, so wenig wie nie zuvor. „Man kann alles händeln“, versicherte Träxler.

Bei der Schülerbeförderung habe sich einiges getan, berichtete Bürgermeister Birner. Die Linien seien mittlerweile coronakonform angepasst worden. Es würden Verstärkerbusse am Morgen fahren, und bei Sonderschulschlusszeiten seien extra Fahrzeuge im Einsatz. Die entsprechenden Zuschüsse für diesen Zusatzaufwand seien beantragt worden.

Um die digitale Infrastruktur an der Schule weiter auszubauen, wurden alle aktuell angebotenen Förderprogramm in Anspruch genommen – Dank der Stadtverwaltung und allen voran Kämmerer Michael Haßfurter. Das sei wichtig für den digitalen Unterricht und auch, damit Schüler von zu Hause arbeiten können, wenn es einmal notwendig werden sollte. Über sämtliche Tagesordnungspunkte wurde zügig und einstimmig abgestimmt.

Hintergrund:

Unterschiedliche Förderprogramme

  • Land: Digitalbudget 90 Prozent
  • Bund: Digitalpaket 90 Prozent
  • Sonderbudget Leihgeräte: 100 Prozent
  • EDV-Endgeräte für Lehrkräfte: soll noch 2020 kommen

 

 

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