16.10.2020 - 14:03 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Es sitzt sich gut in Neunburg

Die Stadt soll ein noch ansprechenderes „Gesicht“ bekommen: Neunburg vorm Wald möchte mit einer einheitlichen Möblierung bei Einwohnern und Gästen punkten.

Es sitzt sich gut auf den ausgesuchten Parkbänken: Das bestätigten Bürgermeister Martin Birner (rechts) und Maximilian Baumgärtner (links) nach dem ersten Test.
von Helga ProbstProfil

In der letzten Stadtratssitzung stellte Ulrike Meixner das zukünftige Möblierungskonzept zur Aufwertung der Neunburger Innenstadt vor.

Auch die ausgezeichneten Rad- und Wanderwege werden nach und nach mit einheitlichen Metallbänken und Abfalleimern verschönert. Die bunte Mischung aus verschiedenen Modellen und Farben soll verschwinden und bei Neubeschaffungen das Suchen nach immer wieder anderen Ausführungen aufhören.

Metall favorisiert

Meixner favorisierte ganz klar das Material Metall, denn Holzbänke müssten bereits innerhalb weniger Jahre ausgewechselt werden. „Holz trocknet lange nicht aus und setzt Moos an, weshalb die Bänke ganz schlecht frequentiert werden“, wusste die Sachbearbeiterin für das Stadtmanagement. Die höheren Anschaffungskosten rechneten sich auf jeden Fall über die deutlich längere Haltbarkeit der Bänke. Ein großer Mehrwert wäre zusätzlich, dass die Sitzgelegenheiten voraussichtlich mehr genutzt würden.

Auch Hallenbad ein Stadtratsthema

Neunburg vorm Wald

Der Stadtrat entschied sich dann für den Favorit von Ulrike Meixner, die Parkbank "Gala", Euroform, mit einer ergonomischen Sitzfläche. Feuerverzinkt und pulverbeschichtet in der Farbe anthrazitgrau kostet ein Dreisitzer mit Armlehnen 856 Euro. Ein Muster stand in der Stadthalle bereit und Bürgermeister Martin Birner bestätigte, dass das Sitzen darauf angenehm sei. Im Außenbereich sollte die Farbe grün verwendet werden, regte Stadtrat Walter Drexler an, da zum Beispiel am Eixendorfer Stausee bereits diese Farbe vorhanden sei.

830 Euro für einen Pflanzkübel

Auch die Beschlüsse für die Anschaffung von passenden Abfalleimern, Aschebehältern und Hundetoiletten gingen einstimmig mit 19:0 Stimmen über die Bühne. Die einheitliche Ausführung der Bushäuschen wurde schon früher beschlossen und die Anschaffung von Fahrradständern zurückgestellt, da eine Möglichkeit gesucht wird, E-Bikes sicher abstellen zu können. Bei dem Beschluss, dass bei Bedarf die Pflanzkübel gekauft werden sollen, die bereits im Stadtbereich verwendet werden, verweigerten die Stadträte Thomas Albang, Harald Klatzka und Michael Bindl (alle CSU) ihre Zustimmung. 830 Euro für einen Pflanzkübel war ihnen zu teuer.

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