01.12.2019 - 14:43 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Stimmenwunder aus Italien

„The Italian Tenors“ begeistern das Publikum in der Schwarzachtalhalle

Das stimmgewaltige Trio „The Italian Tenors“ bescherte den Musikfreunden in der Schwarzachtalhalle ein wunderbares Musikerlebnis mit viel italienischer Lebensfreude.
von Udo WeißProfil
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Es ist schön, wenn sich die Künstler nach dem Konzert noch die Zeit für ihre Fans für Autogramme, Fotos und Gespräche nehmen.

Mit ihrer aktuellen Show "Viva la Vita" nahmen die Sänger die begeisterten Musikfreunde mit auf eine Reise durch die Welt der italienischen Musik. Das Trio, bestehend aus Luca Sala, Sabino Gaita und Evans Tonon, alles studierte Musiker, schafften mit spielerischer Leichtigkeit den Spagat zwischen beliebten italienischen Pop-Hits und klassischen Interpretationen, denen sie eine persönlichen Note gaben.

Schon bei dem Eröffnungsstück "Time To Say Goodbye" bekam das Publikum Gänsehaut, als sie mit sanftem Rhythmus begannen und sich in einer ansteigenden Dynamik zur dreistimmigen Stimmgewalt steigerten. Evans Tonon, der charmant in englischer Sprache durch das Programm führte, scherzte wegen des Titels: "Es ist noch nicht Schluss! Das war erst unser erster Song." Lässig ging es mit dem Dean-Martin-Hit "That´s Amore", der auch Titelsong ihres Debütalbums ist, weiter. Mit "Sempre Mare", "Arrividerci Roma", der Titelmelodie aus dem Film "Der Pate", und dem wunderschönen "Tornero" folgte ein Crossover der italienischen Musik. Auch die italienischen "Cantautori" waren mit dem bekannten jazzigen Stück "Tu vuò fà l'americano" von Renato Carosone vertreten, bei dem das Publikum spontan den markanten Rhythmus mitklatschte. Immer wieder banden die drei Ausnahmesänger die Gäste ins Programm mit ein. Mit dem beliebten "Volare" von Domenico Modugno und dem fantastisch interpretierten "Nessun Dorma" wurden die Gäste in die Pause verabschiedet.

Mit ihrem italienischen Charme und ihrer Stimmgewalt gewannen die drei sofort die Herzen des Publikums. Dass sich die drei Sänger nicht so ernst nahmen und sich gegenseitig immer wieder "auf den Arm nahmen", machte sie noch sympathischer. Auch mit typisch italienischen Klischees wurde immer wieder gespielt. Begleitet wurden die Sänger von einer Live-Band, bestehend aus einem Keyboarder, einem Bassisten und einem Schlagzeuger. Höhepunkte im zweiten Teil waren das A-capella gesungene "O sole mio", das lebhafte "Piccola et Fragile", eine Filmmusik von Ennio Moricone, und das zu Herzen gehende "Hallelujah" von Leonard Cohen. Mit "La chante mi cantare" von Toto Cutugno und "Mamma Maria Mamama" als Zugabe endete ein Konzert mit viel italienischer Lebensfreude, Gefühl und Leidenschaft. Nach dem Konzert standen die Künstler noch für Autogramme und Fotos zur Verfügung.

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