11.04.2019 - 16:03 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Wiederhören mit Simon & Garfunkel

Die einzigartigen Melodien von Simon & Garfunkel nehmen die die Musikfreunde in der Schwarzachtalhalle auf eine wunderbare Klangreise in die "Sixties" mit. Sieben Musiker lassen das Vermächtnis des berühmtesten Folk-Duos aufleben.

Das Duo Dan Haynes und Pete Richards und ihre exzellenten Musiker begeisterten mit ihrem Simon & Garfunkel-Tribute-Konzert. Eine sensationelle Revival-Show, die Jung und Alt mitriss.
von Udo WeißProfil

„Sound of Silence“, Mrs. Robinson“ und „Bridge over troubled water“ waren die erfolgreichsten Hits von Paul Simon und Art Garfunkel. Wenige Bands prägten den Sound der 1960er Jahre so stark wie das Folk-Duo aus New York, das mit seinen poetischen Texten und eingängigen Melodien weltweit Berühmtheit erlangte. Diesen einzigartigen Sound zu präsentieren und damit das Lebensgefühl der „Swinging sixties“ wiederaufleben zu lassen, hat sich das schottische Duo „Bookends“ zum Auftrag gemacht. Die Musiker Dan Haynes und Pete Richards bilden die Formation "Bookends" und werden für ihren Gesang und Musikalität europaweit gefeiert.

Nah am Original sangen sie in der Schwarzachtalhalle unvergessene Songs, die von zwei Streichern der „Leos Strings“ und einem Rhythmustrio kongenial begleitet wurden, wodurch die Songs eine besondere Güte und Brillanz erreichten. Schlagzeuger Calvin Hansen, der mit einem beeindruckenden Solo überraschte und der herausragende Bassist Adam Handford legten den rhythmischen Teppich. Gitarrist und Organist Jonny Knight spielte routiniert die Soli ein und die zwei Streicher gaben dem Ganzen einen klassischen Touch.

Die Show „Through the Years“ war eine Zeitreise, prall gefüllt mit unvergessenen Hits wie „Homeward Bound“, „El Condor pasa“, „Scarbourough fair“ und „I am a rock“. Was "Bookends" von anderen Coverbands unterscheidet, ist, dass die zwei Schotten neben den großen Hits auch fast vergessene Klangperlen aufgreifen. Songs wie „Sparrow“ oder „Bleecker Street“ fehlten ebenso wenig wie Art Garfunkels Soloerfolg „Heart In New York“. Die beiden Interpreten schafften es gekonnt, die komplexen Arrangements von Simon & Garfunkel zu interpretieren, so authentisch, dass man meinen könnte, das Original stehe auf der Bühne.

Die grandiose Art, den unverwechselbaren Sound und die Performance des Erfolgsduos auf der Bühne darzustellen, riss das Publikum immer mehr mit und spätestens bei „Boxer“ und „Cecilia“ hielt es die Gäste nicht mehr auf den Stühlen. Man klatschte, stampfte und sang bei den treibenden Rhythmen der sensationellen Songs mit Begeisterung mit. Allerdings war die Halle nur "locker" besetzt, was wohl dem Termin unter der Woche geschuldet war. Alle, die gekommen waren, genossen ein einzigartiges Erlebnis einer Musik, die eine ganze Generation geprägt hat.

Eingängige Melodien und Texte waren die große Stärke von Simon & Garfunkel, die zehnfache Grammy-Gewinner waren. Als „Warming up“ für das Konzert zeigte Gitarrist und Sänger Dan Haynes zu Beginn des Abends, dass er auch alleine ein kreativer Musiker ist. Er brachte im Vorprogramm Ausschnitte aus seinem Soloprogramm mit eigenen Stücken. Lang mussten die Fans warten, bis sie „Sound of Silence“ und „Mrs. Robinson“ als Zugabe genießen durften. Im Anschluss stellte sich das sympathische Duo mit den Bandmitgliedern für Autogramme und Gespräche zur Verfügung.

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