Dies kam auf Antrag der SPD Neunkirchen zustande, wie Vorsitzender Bernhard Meiler in der Jahreshauptversammlung im Tennisheim erfreut verkündete. Einige Probleme und Brennpunkte kommen auf den Stadtteil zu, dazu gehörten der zunehmende Durchgangsverkehr ins Industriegebiet West IV, der Stromleitungsbau mit dem Ostbayernring im Gebiet westlich von Neunkirchen, Wiesendorf und Mallersricht und eventuell Auswirkungen des geplanten Süd-Ost-Links. Vom beabsichtigten Gestüt bei der Denkwelt in Halmersricht höre man derzeit nichts und eine Fotovoltaikanlage sei Richtung Brandweiher geplant.
"Mit der Kommunalwahl 2020 verlieren wir zwei verdiente Stadträte", erkannte Meiler. Das sind Josef Gebhardt, der sich um die Pressearbeit und Homepage kümmerte, sowie Alois Schinabeck. Beiden galt Dank für die langjährige Arbeit. Als Kandidaten für die Stadtratswahl werden der Neunkirchener Juso-Bezirksvorsitzende Simon Grajer und eventuell Ernst Werner aufgestellt.
Wie Alois Schinabeck als Chronist recherchierte, geht die Gründung des SPD-Ortsvereins auf das Jahr 1977 zurück. Themen waren damals das schmucke Baugebiet auf Kirchengrund gefördert von Pfarrer Paul Wutz und die Bürger stemmten sich gegen die Vergrößerung des Flugplatzes Latsch. Der Dank des Vorsitzenden galt allen aktiven Mitgliedern und dem Vorstand. Der SPD-Ortsverein beteiligt sich an der Rama-Dama-Aktion am 13. April mit Treffpunkt um 9.00 Uhr am Feuerwehrhaus.
Zur aktuellen Stadtpolitik nahm Bürgermeister Jens Meyer Stellung. Die Kommunalwahl sei eine Zäsur und Oberbürgermeister Kurt Seggewiß habe sich für den Ruhestand entschlossen. Die SPD könne mit dem OB auf elf erfolgreiche Jahre zurückblicken. Er werfe seinen Hut in den Ring bei der OB-Wahl und möchte diese Politik erfolgreich fortsetzen. Es erfolgte in diesem Zeitraum die Schaffung von 4000 neuen versicherungspflichtigen Arbeitsplätzen bei einer starken Wirtschaft in Weiden. Mit SPD-Stimmen verwirklicht wurde der Neubau der FOS/BOS, barrierefrei auch für Hör- und Sehbehinderte.
Der Bürgermeister berichtete von einer großen Aufgabenflut im Stadtrat und Bauausschuss. Die Gemüter auch in den sozialen Medien erhitzten eine geplante Vereinheitlichung der Außenansicht in den Straßencafés und der Vorschlag der Verwaltung gehe zurück. „Wir wollen Heizstrahler und keine einheitliche Außenbestuhlung“, stellte Meyer klar.
Das TB-Gelände werde mit einem Drittel auch für sozialen Wohnungsbau erschlossen und auf dem SV-Gelände werden Dienstbarkeiten des Sportbetriebes und Platzes abgelöst und der Fußballbetrieb am Wasserwerk konzentriert. Weiden brauche eine Dreifachturnhalle und ein Multiplex-Kino. Wenn die Dreifachturnhalle gebaut ist, könne die Mehrzweckhalle als Veranstaltungsort für Konzerte und Messen dienen.
Zwischen Brandweiher und Wiesendorf gebe es eine Bauanfrage zu einer Photovoltaik-Außenanlage, ebenso an der Autobahn bei den Krummen Äckern. Es gibt dazu kritische Stimmen, aber es gelte den Einklang zwischen landwirtschaftlicher Nutzfläche und Naherholung zu finden. Das neue Industriegebiet West IV wird weiterentwickelt und eine Transversale erhält eine größere Breite auf 8,50 Meter. Stellplätze für Lastwagen werden geschaffen, die am Vorabend bereits am Lieferort vor verschlossenen Werkstüren eintreffen.
Bei den Stromtrassen stehe die Stadt im Schulterschluss mit den benachbarten Landkreisen und bevorzuge, wenn die Trasse nicht verhindert werden kann, eine Bündelung an bestehenden Leitungen an der Autobahn.
Neuwahl
Vorsitzender Bernhard Meiler, Stellvertreter Simon Grajer und Alois Schinabeck, Kassier Walter Schmidt, Schriftführer Klaus Hartung, Kassenprüfer Helmut Ruhland und Andrea Meiler; Beisitzer: Gerhard Schröder, Alois Demel, Sebastian Hartung, Norbert Rothaug und Harald Schwarz; Delegierte zum SPD-Stadtverband und zum SPD-Unterbezirk: Simon Grajer und Sebastian Hartung.














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