02.06.2020 - 16:29 Uhr
NeusorgOberpfalz

Aus dem Gemeinderat Neusorg

Der Rechnungsprüfungsausschuss hat die Jahresrechnung festgestellt. Dabei gibt keine negativen Überraschungen.

Ortsdurchfahrt Weihermühle.
von Redaktion ONETZProfil

Alles korrekt, es gibt keine wesentlichen Beanstandungen, so das Ergebnis der örtlichen Prüfung der Jahresrechnung für das Jahr 2018, vorgetragen durch Erni Bühl als Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses. Die Feststellung der Jahresrechnung 2018 wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung ohne Einwände zur Kenntnis genommen, Entlastung wurde einstimmig erteilt.

Als Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses berichtete Bühl, dass in zwei Sitzungen die Jahresrechnung 2018 der Gemeinde Neusorg geprüft wurde und es keine Beanstandungen gab. Nach dem festgestellten Ergebnis beläuft sich nach bereinigten Solleinnahmen der Verwaltungshaushalt auf 3,89 Millionen Euro, nach bereinigten Sollausgaben der Vermögensetat auf knapp 4,56 Millionen Euro. Damit ergibt sich für 2018 ein Gesamthaushaltsvolumen in Höhe von etwa 8,46 Millionen Euro.

Das Ergebnis der örtlichen Rechnungsprüfung wurde ohne Einwände zur Kenntnis genommen und gleichzeitig wurden die im Etat 2018 angefallenen überplanmäßigen Ausgaben (Haushaltsüberschreitungen), soweit sie erheblich waren und die Genehmigung nicht bereits in früheren Sitzungen erfolgt war, nachträglich genehmigt. Durch den Ausschluss von Bürgermeister Peter König zur Beschlussfassung zur Entlastung der Jahresrechnung 2018 gemäß der Gemeindeordnung, übernahm Oliver Becher als neuer Zweiter Bürgermeister als erste Amtshandlung den Vorsitz zur Beschlussfassung über die Entlastung der Jahresrechnung 2018, die einstimmig erteilt wurde.

Ein weiterer finanzrelevanter Tagesordnungspunkt war das Rechnungsergebnis für das Haushaltsjahr 2019. Nach den Worten von Bürgermeister Peter König wurde durch Kämmerer Josef Regner von der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Neusorg die Jahresrechnung für das Rechnungsjahr 2019 erstellt. Nach Abschluss errechnet sich eine Rücklagenentnahme von 276 846 Euro, die im ersten Nachtragshaushalt für 2019 noch mit 818 291 Euro veranschlagt war.

Daraus ergibt sich für das vergangene Jahr eine Verbesserung um 541 444 Euro und ist insbesondere auf die Gewährung von Stabilisierungshilfen in Höhe von 545 000 Euro zurückzuführen. Damit beläuft sich der neue Rücklagenstand Ende 2019 auf 652 158 Euro. Bei der Erstellung des Etats für 2020 wurde ein Rücklagenstand von rund 619 000 Euro angenommen. Somit stehen der Kommune im Haushaltsjahr 2020 zusätzliche Haushaltsmittel von rund 33 000 Euro zur Verfügung, informierte der Rathauschef. Die Gremiumsmitglieder nahmen das Rechnungsergebnis zustimmend zur Kenntnis und beauftragten gleichzeitig den Rechnungsprüfungsausschuss, baldmöglichst die örtliche Rechnungsprüfung auszuführen.

Abschließend gab das Gemeindeoberhaupt bekannt, dass am Montag, 8. Juni, um 18 Uhr eine Sondersitzung des Gemeinderates anberaumt wurde. Zentraler Tagesordnungspunkt ist die Ortsdurchfahrt Weihermühle.

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