21.07.2021 - 10:29 Uhr
NeusorgOberpfalz

Aus dem Gemeinderat Neusorg: Ja zu zusätzlicher Betreuungskraft und Haltestelle

In der Kindertageseinrichtung Sankt Josef wird ab dem Betreuungsjahr 2021/2022 eine Zusatzkraft in der Integration tätig. Im Ortsteil Riglasreuth soll nach dem Willen des Gemeinderates eine Haltestelle errichtet werden.

An der Einmündungstrompete (im Bild rechts) soll auf Beschluss des Gemeinderates eine Haltestelle für die sieben Schüler aus Riglasreuth errichtet werden.
von Hubert BrendelProfil

Die zusätzliche pädagogische Kraft zur Betreuung der aktuell vier integrativen Kinder im Kinderhaus „Sankt Josef“ hatte der Caritasverband der Diözese Regenburg nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz beantragt. Dem stand der Gemeinderat aufgeschlossen gegenüber. Vorrangiges Ziel dabei ist es, Kinder mit und ohne Behinderung in Gruppen gemeinsam zu fördern. Buben und Mädchen mit Einschränkungen werden alters- und entwicklungsentsprechend an der Planung und Ausgestaltung der einzelnen Hilfen beteiligt, ihre Sorgeberechtigung wird intensiv in die Planung und Gestaltung der Maßnahmen eingebunden.

Durch die gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Einschränkungen wird insbesondere an der Basis der Entwicklung sozialer und personeller Fähigkeiten aller Kinder angesetzt. Die Kleinen sollen frühzeitig lernen, in gegenseitigem Respekt mit verschiedenen Lebensqualitäten umzugehen. Damit soll auf Gewalt, Aggression und Isolation präventiv eingewirkt werden. Das Kinderhaus „Sankt Josef“ erfüllt die Voraussetzungen für eine integrative Einrichtung, teilte der Caritasverband der Diözese Regensburg in seinem Antrag für die Zusatzkraft mit.

Nachdem der Bau- und Umweltausschuss in seiner März-Sitzung eine Bushaltestelle in der Ortsmitte von Riglasreuth als sinnvoll erachtet hatte, schloss sich dem der Gemeinderat nun an. Demnach soll vorrangig eine Haltestelle für die insgesamt sieben Schüler in Riglasreuth im Schuljahr 2021/2022 errichtet werden. Genügend Platz für eine Wendemöglichkeit des vorgesehenen Kleinbusses ist vorhanden.

Auch der Wartebereich des Busses und der Fahrgäste ist ausreichend von der Ortsstraße (Kreisstraße TIR 21) entfernt. "Die vorgesehene Wartefläche der Schüler auf dem Seitenstreifen könnte eventuell mit Schotter befestigt werden", ergänzte Bürgermeister Peter König. Die veranschlagten Kosten für eine verkehrsrechtliche Beschilderung und Anordnung von 130 Euro sind im Haushaltsansatz zum allgemeinen Straßenunterhalt gedeckt. Das Gremium beschloss die Errichtung und Beschilderung der künftigen Bushaltestelle mit entsprechender verkehrsrechtlicher Anordnung.

"Die vorgesehene Wartefläche der Schüler auf dem Seitenstreifen könnte eventuell mit Schotter befestigt werden."

Bürgermeister Peter König zur geplanten Bushaltestelle in Riglasreuth

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