09.12.2019 - 16:45 Uhr
NeusorgOberpfalz

Langes Warten auf neuen Weg

Sie stand schon lange auf der Agenda der Neusorger Gemeinderäte, Die Alte Straße von Wernersreuth nach Oberwappenöst. Der Zustand ist schlecht und marode, jetzt wird die Strecke erneuert und ausgebaut.

Schlaglöcher, Absenkungen, Risse: Der Ausbau der Straße von Wernersreuth nach Oberwappenöst ist überfällig
von Oliver BecherProfil

Den Ausbau des Kernwegs ist durch das Amt für ländliche Entwicklung genehmigt. Die Entwurfsplanung liegt vor und hat Zustimmung gefunden, so Bürgermeister Peter König in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Man habe sich mit dem Wegebau Gedanken gemacht, stamme doch die aktuelle Straße aus den 1970-er Jahren. Sie ist 868 Meter lang und nicht mehr zeitgemäß. Begonnen werde laut Bürgermeister beim Anwesen Wernersreuth 13 in Richtung Westen. Man müsse zwei Erlen erhalten, deren Schutz soll durch eine Leitplanke gewährleistet werden.

Da der Ausbau in voller Länge mit Abfräsungen und Auflockerungen der Frostschutzschicht und entsprechendem Ausgleich vorangeht, werde auch das Profil der Straße einen halben Meter breiter sowie mit entsprechenden Seiten- Gräben ausgebaut. Auch müsse ein Marterl am Weg versetzt werden, dies soll auf Gemeindegrund weiter westlich im Schutz von Bäumen einen neuen Standort finden. Zwei wildwüchsige Birken stehen zu nah am Straßenrand, sie werden die Bauarbeiten wohl nicht überstehen. Insgesamt werden sechs Bäume gefällt, die in doppelter Anzahl ersetzt werden.

Zu den Kosten führte König an, dass diese für die ganze Maßnahme bei 427 000 Euro. Abzüglich der zu erwartenden Zuschüsse bleibe der Kommune ein Eigenanteil von 113 400 Euro. Der Grunderwerb sei nicht zuwendungsfähig, diese Kosten in Höhe von 1600 Euro müsse die Gemeinde im kommenden Haushalt einplanen.

Gerhard Fröhlich von der CSU wollte am Ende der Ausführungen des Bürgermeisters wissen, wieso eine Entsorgung der Teerschicht in Regenstauf nötig sei, habe man doch in der landkreiseigenen Deponie eine weitaus günstigere Alternative, somit lassen sich Kosten einsparen. König nahm den Vorschlag auf.

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