26.07.2021 - 11:03 Uhr
NeusorgOberpfalz

Neues Baugebiet in Neusorg

Im neuen Baugebiet "Neusorg-West" kann es losgehen- auch wenn einige Beteiligte von einer nicht einfachen Baumaßnahme bei der Erschließung sprechen. Die Parzellen werden rar.

Beim symbolischen Spatenstich zum Beginn der Erschließungsmaßnahme in Baugebiet „Neusorg – West“ waren dabei (von links) Polier Reiner Neumann, Bauleiter Dominik Schulze (beide Firma Markgraf), Bürgermeister Peter König, Achim Scherm (Bauamtsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Neusorg), Horst König, Gerhard Fröhlich und Diplom-Ingenieur Christoph Reger vom Ingenieurbüro für Tiefbautechnik Wolf + Zwick in Marktredwitz.
von Hubert BrendelProfil

Mit dem symbolischen Spatenstich hat die Erschließung des neuen Baugebietes „Neusorg-West“ begonnen. Dabei verdeutlichte Bürgermeister Peter König, dass die Kommune als Wohngemeinde an Attraktivität gewonnen hat. „Von den insgesamt 16 Bauplätzen in dem Baugebiet sind bereits 12 verkauft.“

Der Rathauschef rief in Erinnerung, dass zwei Jahrzehnte nach der Erschließung des Baugebietes „Neusorg-Ost“ mit Beginn der Baumaßnahme ein neues Baugebiet entsteht. Neben dem Ausbau der Ortsdurchfahrt von Weihermühle sei die Erschließung des Baugebietes ein weiteres großes Tiefbauprojekt in und für die Kommune. Insbesondere wird dabei der Hauptsammler in der Valentin-Kuhbandner-Straße erneuert, indem der Mischwasserkanal mit einem Durchmesser von einem Meter neu dimensioniert wird. Die Verlegetiefe des Kanals von knapp zehn Metern sei eine Herausforderung für das bauausführende Unternehmen Markgraf GmbH in Bayreuth.

Sieben Angebote

Die Baufirma war der günstigste Anbieter bei weiteren sechs Mitbewerbern, die Angebote abgegeben haben, erinnerte Gerhard Fröhlich, dessen Ingenieurbüro für Tiefbautechnik aus Neusorg die Bauoberleitung bei der Erschließungsmaßnahme obliegt. Er informierte über die auszuführenden Leistungen hinsichtlich des Kanal-, Straßenbau- und Wasserleitungsbaus, der Neuanlage des zwei Meter breiten Gehweges und der Straßenbeleuchtung. Für ihn gehe mit dem Spatenstich eine mehrjährige Vorbereitungs- und Planungsphase zu Ende.

Er räumte ein, dass es im Zuge der Baumaßnahme auch Behinderungen für Anlieger, vor allem für die Friedhofsbesucher, gebe. Nach seinen Worten soll in Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und dem Bauunternehmen alles versucht werden, um die Behinderungen in Grenzen zu halten. Als örtliche Bauüberwachung ist auch das Ingenieurbüro für Bautechnik Horst König in die Erschließung des Baugebietes „Neusorg – West“ eingebunden und hatte ebenfalls am Spatenstich teilgenommen.

Zentrale Lage

Den Umfang der Erschließungsmaßnahme erläuterte Diplom-Ingenieur Christoph Reger vom Ingenieurbüro für Tiefbautechnik Wolf + Zwick in Marktredwitz. Hinsichtlich der kurzen Wege ins Neusorger Ortszentrum liege des Baugebiet zentral. Wenn auch die Kommune im Besitz von 16 Bauparzellen ist, werden mit der Tiefbaumaßnahme insgesamt 20 Grundstücke erschlossen.

Neben der Erneuerung des Mischwasserkanals auf einer Länge von 275 Metern sowie sämtlicher Versorgungsleitungen, wie Strom und für Telekommunikation, erfolgt auch der Ausbau der nach Westen verlaufenden Valentin-Kuhbandner-Straße. Sie erhält eine Fahrbahnbreite von fünf Metern und endet mit einem Wendehammer. Ausgebaut wird auch eine nach Süden verlaufende Stichstraße. Nach Aussage des Diplomingenieurs belaufen sich die Gesamtkosten dieses Tiefbauprojektes auf 1,36 Millionen Euro.

Der für diese Baumaßnahme verantwortliche Polier der Baufirma Markgraf GmbH Reiner Neumann räumte ein, dass die Erschließung des Baugebietes „Neusorg – West“ keine einfache Maßnahme sei: „Wir nehmen dennoch diese Herausforderung an.“ Er ließ damit keinen Zweifel aufkommen, dass dieses Tiefbauprojekt zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht wird. Dominik Schulze als verantwortlicher Bauleiter bei der Erschließungsmaßnahme nickte zustimmend.

„Von den insgesamt 16 Bauplätzen in dem Baugebiet sind bereits 12 verkauft.“

Neusorgs Bürgermeister Peter König

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