11.01.2021 - 15:50 Uhr
NeusorgOberpfalz

Neusorg steuert auf Rekordhaushalt zu

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Peter König (SPD) sieht im neuen Jahr eine Menge Arbeit auf sich zukommen. Das ist ihm aber alles andere als unrecht. Schließlich soll im Ort ja etwas vorwärtsgehen.

Bereits in den nächsten Tagen wird die größte Baumaßnahme der Gemeinde Neusorg im Jahr 2021 in Angriff genommen. Insbesondere die Gewässerumlegung des Hartbaches und den Neubau der Brücke sowie dem Straßen- und Gehwegebau entlang der Gemeindeverbindungsstraße in Richtung Lochau.
von Hubert BrendelProfil

Zum Beginn des neuen Jahres warf Bürgermeister Peter König einen Blick auf die bevorstehenden Ziele und Planungen, welche in den nächsten zwölf Monaten realisiert werden sollen. Der Rathauschef stand zum Beginn seines 13. Jahres als Gemeindeoberhaupt zu den bevorstehenden Vorhaben Rede und Antwort. Nach seinen Worten stehen wie bereits in den Vorjahren wiederum eine Reihe von Maßnahmen auf der Investitionsliste und er prognostiziert für 2021 einen neuen Rekordhaushalt.

ONETZ: Was ist die größte bevorstehende Baumaßnahme in der Gemeinde Neusorg?

Peter König: Die Ortsdurchfahrt Weihermühle in Verbindung mit der Gemeindeverbindungsstraße von Weihermühle nach Lochau ist mit Abstand die größte Investition dieses Jahres. Mit dem Straßen- und Gehwegebau, dem Brückenbauwerk, der Gewässerumlegung des Hartbaches, der Erneuerung des Regenwasserkanals und der Wasserleitung wird die komplette Klaviatur des kommunalen Tiefbaus bespielt. Das Kostenvolumen beläuft sich auf fast 2,4 Millionen Euro.

ONETZ: Welche investiven Kosten hat die Kommune zu stemmen?

Peter König: Vorbehaltlich, das Kommunalparlament gibt für alle geplanten Vorhaben „grünes Licht“, errechnet sich ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro.

ONETZ: Werden hierfür auch Zuwendungen erwartet?

Peter König: Ohne die Unterstützung der öffentlichen Hand ist eine solche Summe für die Kommune in ihrer Größenordnung nicht zu schultern, zumal es auch gilt, die Vorgaben der Haushaltskonsolidierung einzuhalten. Ich setze weiterhin auf die bewährten Förderstellen bei der Regierung der Oberpfalz, die uns in den vergangenen Jahren großartig vorangebracht haben. Bereits gegen Ende des Vorjahres wurden entsprechende Förderanträge gestellt.

ONETZ: Wie sieht es mit der Schaffung von Wohnraum aus?

Peter König: Es ist erfreulich, dass die Nachfrage hinsichtlich Wohnungen und Bauplätzen anhaltend groß ist. Hierauf hat der Gemeinderat bereits im Vorjahr reagiert und die Weichen gestellt. Im neuen Baugebiet „Neusorg – West“ wird heuer mit den Erschließungsmaßnahmen begonnen. Nach den erfolgten Abbrucharbeiten der beiden Mietshäuser in der Luisenburgstraße soll die Möglichkeit zum Wohnungsbau eröffnet werden.

ONETZ: Welche Wege beschreitet die Gemeinde zur Gewerbeflächenausweisung?

Peter König: Die Gemeinde Neusorg ist aufgrund der vorhandenen Infrastruktur sowohl als Wohngemeinde als auch Gewerbestandort interessant. Nachdem das Gewerbegebiet „Am Steinbruch“ zwischenzeitlich vollständig bebaut ist, hat der Gemeinderat die Bauleitplanung für das neue Gewerbegebiet „Neusorg – Süd II“ auf den Weg gebracht. Noch heuer sollen die Erschließungsplanungen folgen.

ONETZ: Werden in diesem Jahr auch Investitionen für die folgenden Jahre angestoßen?

Peter König: Stillstand bedeutet Rückschritt. Es stehen bereits wichtige Vorhaben auf der Agenda. Dazu gehören die Sanierung der Schulstraße, die Barrierefreiheit an der Fichtelnaabtal-Grundschule und vor allem auch die Sanierung der Kläranlage. In den kommenden Jahren wird es an Arbeit, kommunale Aufgaben zu bewältigen, nicht mangeln.

ONETZ: Welches persönliche Ziel verfolgen Sie?

Peter König: Als Sportsmann liegt mir natürlich das kommunale Sportzentrum sehr am Herzen. Im Bereich der 400-Meter-Laufbahn und dem Allwetterplatz mit der Weitsprung- und Kugelstoßanlage hat bereits heftig der Zahn der Zeit genagt. Ich möchte meine Arbeitskraft dafür verwenden, durch eine entsprechende Modernisierung auch gute sportliche Wohn- und Lebensqualitäten im ländlichen Raum zu gewährleisten. Als Schulstandort ist die Gemeinde Neusorg entsprechend gefordert. Unsere sportliche Jugend braucht auch eine sportliche Heimat.

ONETZ: Was ist Ihr persönlicher Wunsch für das Jahr 2021?

Peter König: Natürlich wünsche ich mir, dass die gesteckten Ziele auch erreicht werden können. Dazu braucht es ein anhaltend begeisterungsfähiges Kommunalparlament und eine stetig gute Zusammenarbeit. Erfolgreiche Arbeit kann aber nur mit Einsatzfreude gelingen. Und damit verbindet sich mein größter Wunsch. Ich wünsche allen viel Gesundheit, dann wird sich auch die Zufriedenheit einstellen. Vor allem aber wünsche ich meiner Heimat Gottes reichen Segen.

In seinem Ausblick auf die bevorstehenden zwölf Monate stehen für Bürgermeister Peter König, wie bereits in der Vorjahren, eine Reihe von Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro auf der Investitionsliste.
Mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt von Weihermühle, einhergehend mit der Erneuerung des Regenwasserkanals und der Wasserleitung bespielt die Gemeinde Neusorg die komplette Klaviatur des kommunalen Tiefbaus. Das Gesamtkostenvolumen beträgt zirka 2,4 Millionen Euro.

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