28.05.2020 - 13:28 Uhr
NeusorgOberpfalz

Neusorg wird weiter wachsen

Mit Vollgas geht der neue Gemeinderat zu Werke. Das Gremium schafft die Voraussetzungen für das Gewerbegebie„Neusorg-Süd II“. Das Regional-Budget der Steinwald-Allianz bietet weitere Möglichkeiten.

Mit veranschlagten Kosten in Höhe von 13 400 Euro soll eine Oberflächensanierung des Festplatzes, westlich des SV-Sportheims (Bildmitte im Hintergrund) vorgenommen werden. Dieses Kleinprojekt wurde von der Steinwald-Allianz als förderfähig, mit einem Fördersatz von 80 Prozent, anerkannt.
von Redaktion ONETZProfil

Mit dem Aufstellungsbeschluss mit gleichzeitiger 11. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Neusorg wurde die Voraussetzung für ein neues Gewerbegebiet "Neusorg-Süd II" geschaffen und das Bauleitverfahren eingeleitet. Zudem befürwortete der Gemeinderat die Oberflächensanierung des Festplatzes an der Steinwaldstraße und beantragte eine Förderung aus dem Regionalbudget Steinwald-Allianz.

Keine Einwände

Nach den Worten von Bürgermeister Peter König wurde bereits im Februar dieses Jahres vom Gemeinderat in nichtöffentlichen Sitzung die Ausweisung eines neuen Baugebietes "Neusorg-Süd II" beschlossen. Gleichzeitig wurde das Gemeindeoberhaupt beauftragt, mit den Grundstückseigentümern Kontakt aufzunehmen und deren Bereitschaft abzustimmen. Wie Bürgermeister König jetzt informierte, gab es keine Einwände, so dass der Einleitung des Bauleitverfahrens nichts mehr im Wege steht. Auf der Basis der Entwurfsunterlagen der Landschaftsarchitekten Plank & Partner mbH in Pfreimd, die der Rathauschef in verschiedenen Punkten im Detail erläuterte, wurde ohne Einwände die Aufstellung eines Bebauungsplanes Gewerbegebiet "Neusorg-Süd II" mit integrierter Grünordnung beschlossen. "Ich hoffe", so der Bürgermeister, "dass die auf den Weg gebrachte Bauleitplanung zu einem Satzungsbeschluss führt." Das Plangebiet umfasst eine Fläche von etwa 38 000 Quadratmetern.

Für den CSU-Fraktionssprecher Günther Fütterer sei die Ausweisung eines neuen Gewerbegebietes eine wichtige Entscheidung. Nach seinen Worten sollte eine Erschließung nach Bedarf vorgenommen werden. In die gleiche Kerbe schlug SPD-Fraktionssprecher Robert König und unterstrich: "Es ist für die Gemeinde wichtig, dass Gewerbeflächen angeboten werden können." "Neusorg müsse weiter wachsen", so die ÜWG-Sprecherin Erni Bühl und bewertete die Ausweisung eines Gewerbegebietes ebenfalls als positiv.

Als neues Konstrukt, welches es bisher noch nicht gab, bezeichnete Bürgermeister Peter König das Regional-Budget der Steinwald-Allianz mit einem Volumen in Höhe von 100 000 Euro. Damit sollen Kleinprojekte in der Region gefördert und von den Kommunen selbst gesteuert werden. Einen entsprechenden Förderantrag hat die Kommune hinsichtlich der Oberflächensanierung des Festplatzes an der Steinwaldstraße, westlich des Sportheims des SV Neusorg, bei der Steinwald-Allianz eingereicht.

Vorhaben förderfähig

Das Vorhaben wurde zwischenzeitlich als förderfähig anerkannt. Ergänzend informierte der Rathauschef, dass bereits bei der Steinwald-Allianz Maßnahmen mit einer Fördersumme von über 50 000 Euro angemeldet wurden. Der Umfang des Bauvorhabens sieht im wesentlichen eine verbesserte Entwässerung vor. Details hierzu erläuterte das Gemeindeoberhaupt mit dem Hinweis auf die Beschreibung des Bauvorhabens durch das Büro für Tiefbautechnik Gerhard Fröhlich in Neusorg. Die veranschlagten Kosten belaufen sich auf Brutto 13 400 Euro. Eigentümer des Grundstücks ist der SV Neusorg. Mit diesem hat die Kommune einen langfristigen Pachtvertrag, um allen Vereinen der Gemeinde die Möglichkeiten zu geben, auf einer Teilfläche des Grundstücks Vereinsfeste feiern zu können. Sowohl CSU-Fraktionssprecher Fütterer als auch SPD-Sprecher Robert König begrüßten es, dieses Kleinprojekt umzusetzen. Sie sahen hierin einen guten Weg der Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und den örtlichen Vereinen. ÜWG-Fraktionssprecherin Erni Bühl bezeichnete das Vorhaben als eine "wunderbare Sache", jedoch wünsche sie sich keine weitere Kostensteigerung.

Die Maßnahme, deren Umsetzung in der zweiten Juli-Hälfte vorgesehen ist, soll im ersten Nachtragshaushalt eingeplant werden. Zur Finanzierung könnten die zusätzlich erwirtschafteten Rücklagemittel von zirka 33 000 Euro aufgrund eines verbesserten Rechnungsabschlusses aus dem Jahr 2019 anteilig verwendet werden.

Zur zweiten Änderung des Bebauungsplanes "Weihermühle" mit der Erweiterung um eine weitere Bauparzelle im südlichen Bereich des Baugebietes erfolgte die öffentliche Auslegung mit der Beteiligung der berührten Behörden und der sonstigen Träger öffentlicher Belange. Es gab keine Einwände. Somit ist Änderung rechtskräftig.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.