26.05.2019 - 13:01 Uhr
NeusorgOberpfalz

Im Sattel nach Spanien

"Das Wetter muss besser werden", hatte Günther Kuhbandner gegenüber Oberpfalz-Medien noch gesagt, als er über seiner Pilgerfahrt mit dem Fahrrad nach Santiago de Compostela in Spanien sprach. Bei Sonnenschein fuhr er nun los.

Mit viel Elan beginnt Günther Kuhbandner (links) in Riglasreuth seine Pilgerreise nach Santiago de Compostela. Freunde fahren die ersten Kilometer mit.
von Bernhard KreuzerProfil

"Das Wetter muss besser werden", hatte Günther Kuhbandner gegenüber Oberpfalz-Medien noch gesagt, als er vor einigen Tagen über seiner Pilgerfahrt mit dem Fahrrad nach Santiago de Compostela in Spanien sprach. Mit Gottes Segen und Sonnenschein ging er am Sonntag auf seine zirka 2500 Kilometer lange Reise.

In Riglasreuth besuchte Kuhbandner noch um 8 Uhr den Gottesdienst und empfing die Kommunion. Pfarrer Hans Riedl erteilte ihm seinen Wallfahrersegen und überreichte ihm für die Fahrt eine gesegnete Pilgermedaille. "Die Pilgerreise ist der Traum meines Mannes", verriet Ehefrau Heike Kuhbandner. Auslöser für die Fahrt war ein Vortrag über den Jakobs-Pilgerweg vor vier Jahren. Das Buch von Hape Kerkeling "Ich bin dann mal weg" über dessen Pilgerreise beschaffte sich Günther Kuhbandner auch.

Der Entschluss stand danach fest, entweder laufen oder mit dem Rad fahren. Ganz für sich will er auf dem langen Weg sein. Sein Handy mit den bekannten Nummern blieb zu Hause. Nur für den Notfall hat er ein anderes im Gepäck.

"Ich freue mich, wenn er sich seinen Traum erfüllt, und hoffe, dass er wieder gesund nach Hause kommt", sagte seine Frau. Viele Glückwünsche von Bekannten und Freunden nahm er mit. Die ersten Kilometer fuhren sie an seiner Seite. Eine Herausforderung war hier gleich der erste Kilometer nach Wernersreuth. 68 Höhenmeter waren zu überwinden. Viele warten noch auf ihn, zum Beispiel in der Schweiz oder in den Pyrenäen.

Bis Grafenwöhr fuhr auch Ehefrau Heike an seiner Seite. Im Fahrradtrupp war Günther Kuhbandner im bunten Radlershirt leicht zu erkennen. Das Outfit fällt nicht nur auf, sondern schützt auch durch gutes Gesehenwerden vor Unfällen.

Ausführlicher Bericht über das Vorhaben von Günther Kuhbandner.

Neusorg
Ehefrau Heike Kuhbandner verabschiedet sich in Grafenwöhr von ihrem Mann Günther.
Die Steigung von Riglasreuth nach Wernersreuth ist eine echte Herausforderung und gibt einen Vorgeschmack auf das, was noch bevorsteht
Pfarrer Hans Riedl gibt Günther Kuhbandner eine gesegnete Pilgermedaille mit auf den Weg.
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