23.11.2021 - 14:34 Uhr
NeusorgOberpfalz

Vollsperrung der Ortsdurchfahrt Weihermühle

Die bereits mehrfach angekündigte Vollsperrung der Gemeindeverbindungsstraße Weihermühle-Lochau verschiebt sich um zwei Wochen auf 6. bis 8. Dezember. Darüber informierte Bürgermeister Peter König bei einem Baustellentermin.

Bei einem Ortstermin informierte sich Bürgermeister Peter König (links) mit der stellvertretenden Bauamtsleiterin der VG Neusorg, Katrin Bayer, und Bauamt-Mitarbeiterin Julia Haider (von rechts) über den Baufortschritt der Tiefbaumaßnahme in Weihermühle. Diplom-Ingenieur Christoph Reger (Zweiter von links) erläuterte die bereits abgeschlossenen Tiefbauarbeiten sowie über die anstehenden Asphaltierungsmaßnahmen.
von Hubert BrendelProfil

Mit Katrin Bayer als stellvertretende Bauamtsleiterin der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Neusorg und deren Mitarbeiterin Julia Haider verschaffte sich Bürgermeister Peter König einen Überblick über den Baufortschritt des Tiefbauprojektes Gemeindeverbindungsstraße Weihermühle-Lochau. Informationen aus erster Hand gab es dabei von Diplom-Ingenieur Christoph Reger vom Ingenieurbüro für Tiefbautechnik Wolf & Zwick aus Marktredwitz, das für die entsprechende Planung der Tiefbaumaßnahme verantwortlich zeichnet. "Die Baustelle neigt sich dem Ende entgegen", sagte er. Allerdings komme es baustellenbedingt zu der mehrfach angekündigten Vollsperrung der Gemeindeverbindungsstraße Weihermühle-Lochau mit zweiwöchigen Verzögerung.

Derzeit Erdarbeiten

Derzeit ist die mit den Kanal-, Wasserleitungs- und Straßenausbauarbeiten (Bauabschnitt II) beauftragte Firma Vogtländische Straßen-, Tiefbau- und Rohrleistungsbau AG (VSTR) aus Rodewisch (Sachsen) noch mit notwendigen Erdarbeiten auf einem Teilstück in Richtung Gemeindegrenze zur Nachbarkommune Pullenreuth beschäftigt. Bis zur neu terminierten Vollsperrung kann die Baustellenumfahrung genutzt werden. Da die Vollsperrung aufgrund der Durchlasserneuerung auf der Gemeindeverbindungsstraße Pullenreuth-Lochau noch bis einschließlich Montag, 6. Dezember, andauert, muss für die Überschneidung der beiden Baumaßnahmen ab dem 6. Dezember der Verkehr umgeleitet werden.

Die Umleitungsstrecken werden entsprechend ausgeschildert. Die Umleitung erfolgt über die Gemeindeverbindungsstraße Haselbrunn-Neuköslarn auf die Staatsstraßen 2181 und 2177 (Marktredwitz-Kemnath). Brummifahrer sollten allerdings berücksichtigen, dass die Fichtelnaabbrücke in Trevesen auf 24 Tonnen beschränkt ist. Daher sollte im Zeitraum der Vollsperrung bei der Planung etwaiger Schwertransporte oder Transporte über ein Gesamtgewicht von 24 Tonnen die Fichtelnaabbrücke vermieden werden. Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen dürfen die Brücke im Zeitraum der Umleitung nur in Schrittgeschwindigkeit passieren.

Offizielle Freigabe im Frühjahr

Wie Diplom-Ingenieur Christoph Reger informierte, sind der Brückenbau über den Hartbach mit Gewässerumlegung sowie die vom vogtländischen Bauunternehmen ausgeführten Wasserleitungs- und Kanalerneuerungsmaßnahmen komplett abgeschlossen. Mit Beginn der Vollsperrung ab der Gemeindegrenze zur Nachbarkommune Pullenreuth aus Richtung Lochau wird auf den Gemeindeverbindungsstraßen und über die neue Brücke eine Asphalttragschicht eingebaut. Dann wird - einschließlich der Ortsdurchfahrt von Weihermühle - die Asphaltdeckschicht aufgebracht. Ab Donnerstag, 9. Dezember, ist die Vollsperrung aufgehoben und die Ortsdurchfahrt sowie die Gemeindeverbindungsstraße wieder uneingeschränkt befahrbar.

Wie Bürgermeister Peter König und der Diplom-Ingenieur übereinstimmend zum Ausdruck brachten, bedeutet dies noch keine offizielle Verkehrsfreigabe, die im Frühjahr kommenden Jahres erfolgen wird. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt es bei der bisherigen Baustellenbeschilderung, auf der Ortsdurchfahrtsstraße von Weihermühle gilt weiterhin eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 Kilometern pro Stunde.

Mehr aus dem Gemeinderat Neusorg

Neusorg

"Die Baustelle neigt sich dem Ende entgegen."

Diplom-Ingenieur Christoph Reger

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.