25.10.2021 - 14:18 Uhr
NeusorgOberpfalz

Vorsitzende Helga Schinner appelliert an Mitglieder des FGV sich in einem neuen Vorstand zu organisieren

Cordula Philipp (Mitte) wurde für 40 Jahre Treue zur Ortsgruppe Neusorg des Fichtelgebirgsvereins ausgezeichnet. Ortsvorsitzende Helga Schinner (links) und Bürgermeister Peter König (rechts) beglückwünschten sie.
von Autor ÖTProfil

Bereits zu Beginn der Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe des Fichtelgebirgsvereins Neusorg im Gasthaus Dummler bezifferte Vorsitzende Helga Schinner die Zahl der Mitglieder auf 192 Personen. Damit habe sich der Mitgliederstand seit der letzten Jahreshauptversammlung im März 2019 um 10 Heimatfreunde verringert. 8 Mitglieder sind verstorben und 4 neue Siebensternler konnten für den Ortsverband gewonnen werden.

Wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wurden nur vier Vorstandssitzungen abgehalten, erklärte Schinner. Unsicher sei ebenfalls, ob die geplante Weihnachtsfeier in der Natur am 19. Dezember stattfinden könne. Nachdem in der Jahreshauptversammlung 2019 keine Nachfolger für die Vereinsführung gefunden werden konnten, habe sich der Vorstand entschieden, den Verein weiter zu leiten. Die Vorsitzende appellierte hier an die Mitglieder, sich in einem neuen Vorstand zu engagieren und Verantwortung im Verein zu übernehmen, um den Fortbestand des FGV Neusorg zu sichern. Sie wies darauf hin, dass das Amt des Markierungswarts seit Jahren verwaist sei. Ebenso würde sie es bedauern, künftig auf traditionelle Veranstaltungen verzichten oder gar den Verein auflösen zu müssen.

Langjährige Mitglieder zeichnete die Ortsgruppe in ihrer Jahreshauptversammlung aus. Für 40 Jahre Treue zu den Heimatfreunden wurden Cordula und Karl Philipp sowie Klaus Köppl von Ortsvorsitzender Helga Schinner und Bürgermeister Peter König mit Urkunden bedacht. Außerdem wurde Cordula Philipp ein Blumenstock überreicht. Die geehrten Herren erhielten einen guten Tropfen. 25 Jahre halten Irene und Harald Schraml und Peter Weiß dem FGV die Treue. Auch sie konnten Urkunden entgegennehmen.

Einstimmig votierten die Mitglieder dafür, beim Amtsgericht für den Ortsverband die Gemeinnützigkeit zu beantragen. Dazu musste die Satzung geändert werden. Diese Gemeinnützigkeit ermöglicht dem Verein, Spendenquittungen auszustellen. In der Versammlung wurde deshalb dazu die Änderung der Satzung vorgenommen.

Wanderwart Ulrich Anders erinnerte in seinem Bericht, dass Ehrenmitglied Karl Lenhard in der Versammlung des Hauptvereins am 6. April 2019 in Kirchenlamitz mit der höchsten Auszeichnung des Verbands, dem goldenen Siebenstern, bedacht wurde. Der Wanderwart bedauerte weiter das coronabedingt auf nur drei Veranstaltungen beschränkte Angebot. Dazu zählten die Stärkewanderung zu Dreikönig, ein Kappennachmittag im Fasching und eine Radwanderung zur Tauritzmühle.

Geordnete Kassenverhältnisse konnte Schatzmeister Karl Lenhard vorlegen. Die Kassenrevisoren Harald Holzinger und Dieter König bestätigten ihm eine übersichtliche Kassenführung, worauf Lenhard die Entlastung erteilt wurde. Bürgermeister Peter König freute sich in seinen Grußworten, dass nach der schwierigen Zeit der Pandemie wieder ein Vereinsleben möglich sei. Er dankte dem Vorstand dafür, die Mitglieder nicht vernachlässigt zu haben. Das Ziel, die Heimat in den Vordergrund zu stellen, habe die Ortsgruppe gut erfüllt, lobte das Gemeindeoberhaupt. Sein Glückwunsch galt den Geehrten für ihre Treue zum FGV. Die ursprünglich im Anschluss an den offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung geplante Bilderpräsentation mit dem Titel "Wandern durch den Steinwald" musste aufgrund der Erkrankung des Referenten ausfallen.

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