28.12.2018 - 17:35 Uhr
Neustadt am KulmOberpfalz

Gesangsschüler stimmen auf Weihnachten ein

Zweimal im Jahr geben die Gesangschüler von Anneliese Meyer-Adam ein Konzert in der Kulmstadt. Damit locken sie jedes Jahr zahlreiche Zuhörer an.

von C. & W. RupprechtProfil

Diesmal präsentierte das Ensemble das Konzert in drei Teilen.

Sie begannen mit Liedern aus der Adventskantate "Willkommen süßer Bräutigam" von Vincent Lübeck. An der Orgel stimmte Pfarrer Hartmut Klausfelder mit "Sonata" auf die nachfolgenden Beiträge ein. Mit "Willkommen süßer Bräutigam" hieß das Ensemble die Zuhörer willkommen. Anschließend folgte das Sopransolo "O großes Werk" von Marion Klausfelder sowie "O liebes Kind", vorgetragen von Evi Haberberger. Mit "Sag an, mein Herzens Bräutigam" und "Lob, Preis und Dank" schloss das Ensemble den Kreis der klassischen Musik. Mit einer Besinnung aus dem Lukasevangelium wurden die Gedanken auf die Armut gelenkt.

Im zweiten Teil standen überwiegend bekannte Musikstücke auf dem Programm. Evi Haberberger ließ mit mit "Nun wandre Maria" von Hugo Wolf ihre facettenreiche Sopranstimme erklingen. Dabei fing sie die Dramatik des Textes gut ein. Marion Klausfelder trug mit klarem Sopran das "Weihnachts-Wiegenlied" von Edvard Grieg vor, das davon erzählte, wie einem Säugling vorgesungen wird, wie gut er es doch habe, beschützt in Wärme und Bett zu liegen, während das Kind von Bethlehem im Stall liegen musste. Mit "Kleiner Trommeljunge" von Katherine Davis sang sich das Ensemble in die Herzen der Gäste. Die Trommelgeräusche wurden von den männlichen Stimmen gesanglich beigetragen. Das Stück von Felix Mendelsohn Bartholdy in einer Bearbeitung von Klaus Heizmann "In das Warten dieser Welt" ist eher in englischer Sprache bekannt, brachte die Zuhörer aber in schöne Weihnachtsstimmung. Die musikalische Reise machte schließlich in Spanien Halt und das Lied "La Virgen lava panales" von Joaquin Nin-Gulmell erklang.

Den nächsten Komponisten kennt man hauptsächlich durch das Lied "Danke für diesen guten Morgen!".

Vor dem dritten Teil regte Pfarrer Klausfelder das Publikum an, darüber nachzudenken, was wäre, wenn das Weihnachtsgeschehen heute stattfinden würde. Er stellte das sichere Leben der Menschen, denen es gut geht, dem Elend, der Armut und dem Krieg der Welt gegenüber. Dabei betonte er, dass Gott uns Menschen reich mache, indem er uns liebt und uns auf das Wunder der Heiligen Nacht vorbereitet. "Manchmal denk ich, es gibt keine Weihnacht" war auch ein schönes Lied, vorgetragen von Tenor Tobias Gesell. Es folgte "Weihnachten, wie's früher war" von Rudolf Müssig, in einer Bearbeitung von Eckart Hehrer. Diese Melodie, herrlich vom Ensemble vorgetragen, animierte viele Zuhörer, leise mitzusingen. Die Reise kam "Im Stall von Bethlehem" an, das bei uns als (Mary's Boychild) bekannt ist. Das Ensemble konnte damit wirklich begeistern! Von Robert Stolz stammt "Die Christrose", die von Irmgard Seemann mit warmer Altstimme gekonnt vorgetragen wurde.

"Still, still, still" von Udo Jürgens, in einer Bearbeitung von Eckart Hehrer, war als Duett von Seemann und Haberberger ein Hörgenuss. Ebenfalls einen Titel von Udo Jürgens, in Bearbeitung von Benny Gebauer, trug Bass Marius Pöhnlein vor. Sein Vortag mit seiner weichen und warmen Bassstimme war wieder einer der Höhepunkte des Konzerts. Dieses festliche Konzert war ein musikalischer Hochgenuss und sorgte mit der tollen Liedauswahl für eine wunderbare Einstimmung auf die kommenden Weihnachtstage.

Ohne Zugaben ließ das Publikum die Künstler nicht gehen! Das Konzert klang mit einem geselligen Beisammensein im Gemeindehaus aus.

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