22.12.2020 - 13:36 Uhr
Neustadt am KulmOberpfalz

Neustadt am Kulm: Bürgermeister blickt im Stadtrat auf schwieriges Jahr mit vielen Projekten zurück

Neustadt am Kulm ist "mit einem blauen Auge davongekommen": Diese Feststellung von Bürgermeister Wolfgang Haberberger in seiner Jahresbilanz im Stadtrat gilt nicht nur für den Starkregen Mitte Juni, sondern bisher auch für die Coronakrise.

In seinem Jahresrückblick im Stadtrat berichtet Bürgermeister Wolfgang Haberberger von den vielfältigen Herausforderungen des vergangenen Jahres. Mit gutem Beispiel war er dabei meist selbst in vorderster Front dabei. Wenn Not am Mann war, unterstützte er auch die städtischen Bauhof-Mitarbeiter. Beim Bau des neuen Kinderspielplatzes in Mockersdorf bediente er etwa den Gemeindeschlepper.
von Autor OWProfil

Am Ende der Stadtratssitzung ließ Bürgermeister Wolfgang Haberberger das ausklingende Jahr aus kommunaler Sicht Revue passieren. Maßgeblich beeinflusst wurden viele Aktivitäten durch die Corona-Pandemie. Doch glücklicherweise sei Neustadt am Kulm bis dato von extremen Auswirkungen weitestgehend verschont geblieben, stellte Haberberger fest.

Nur wenige Neustädter wurden bisher infiziert. Die große Mehrheit halte sich an die Coronaregeln, und so konnte das Virus keinen großen Schaden anrichten, erklärte der Bürgermeister. Für das Einhalten der Auflagen bedankte er sich im Namen aller Mitbürger.

Trotz allem seien in diesem schwierigen Jahr aufgrund der Hilfe vieler wichtige Projekte bewältigt und abgearbeitet werden, merkte Haberberger an. Die größte Baustelle, der Neubau des Oberflächenkanals am Marktplatz, sei ohne größere Probleme und ohne Kostensteigerungen abgeschlossen worden.

Das Info- und Erholungsgebäude Kulmterrasse sei endlich fertiggestellt worden, zeigte sich das Stadtoberhaupt erleichtert. Kleinere Maßnahmen seien zwar noch zu erledigen, einer Eröffnung stehe aber nichts mehr im Weg.

"Dieses Gebäude wird ein Highlight für die Region werden", war Haberberger überzeugt. "Hervorragende Aussicht, gepaart mit einem wunderschönen Ambiente in Form eines Gastrobereiches und integrierten Informationsstellen des Geoparks, des Naturparks und der Archäologie werden Besucher von nah und fern anlocken", schwärmte der Bürgermeister.

In Mockersdorf wurde eine Stichstraße gebaut. Zwei neue Bauhofmitarbeiter sind inzwischen eingearbeitet.

Das Festjahr zur Stadtgründung vor 650 Jahren mit dem gelungenen Festkommers am 12. Januar wurde von Corona-Einschränkungen überschattet. Alle weiteren Veranstaltungen mussten abgesagt werden, so auch das freudig erwartete Jubiläumstreffen mit der Partnergemeinde Mogersdorf aus dem Burgenland in Österreich. Das Stadtoberhaupt versprach, die Termine zu gegebener Zeit nachzuholen.

Lobende Worte fand der Redner für das Personal des Kindergartens. Die dortigen Angestellten müssten tagtäglich viele Probleme lösen und auf alles flexibel reagieren.

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Neustadt am Kulm

Den Vertretern der Kirchen zollte Haberberger ebenfalls Respekt. Diese hatten ein sehr schwieriges Jahr zu überstehen. Fast monatlich wurden die Einschränkungen für Gottesdienste und Trauerfeiern verändert. Trotzdem sei mit viel Liebe und Engagement versucht worden, die christliche Botschaft zu übermitteln.

Ein weiterer Dank galt den Mitarbeitern von Bauhof und Verwaltung, aber auch allen anderen Beschäftigten in der Gemeinde. Den Kollegen des alten und des neuen Stadtrats und vor allem seinem Stellvertreter Helmut Schäffler drückte der Bürgermeister ebenfalls seinen Dank aus. Mit großer Mehrheit unterstütze das Gremium die zahlreichen Projekte der Kommune.

Der Starkregen am 14. Juni hatte großen Schrecken verursacht. Haberberger bedankte sich bei den Feuerwehren und allen weiteren Helfern. Sie hätten dazu beigetragen, dass sich die Schäden in Grenzen hielten.

Die Stadt habe im Nachgang viel Geld in die Hand genommen, um die beschädigten Feldwege und Gräben wieder herzurichten, erklärte der Redner. „Hier sind wir mit einem blauen Auge davongekommen“, stellte er fest. Derartige Folgen der Klimaerwärmung, wie Starkregen oder auch lang anhaltende Trockenperioden, werden in Zukunft bei entsprechenden Planungen der Stadt berücksichtigt werden, versprach er.

Dankeschön sagte der Bürgermeister der Kirwajugend aus Neustadt am Kulm und Filchendorf für ihr Engagement und die Hilfe beim Einkaufen während der Corona-Pandemie. Er wies darauf hin, dass diese Dienste immer noch zur Verfügung stehen.

Den Bürgern der Kulmstadt wünschte Haberberger abschließend persönlich und im Namen des Stadtrats ein friedvolles Weihnachtsfest, alles Gute und viel Gesundheit und Gottes Segen für das Jahr 2021.

 

 

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