16.03.2020 - 17:41 Uhr
Neustadt am KulmOberpfalz

Zwei Listen profitieren von SPD-Aus

Mit der sehr knappen Bestätigung im Amt bei der Bürgermeisterwahl führt Wolfgang Haberberger (CW-ML) den Stadtrat der kleinsten Stadt in der Oberpfalz an. Dort muss er sich die Mehrheiten suchen.

von Autor FRAProfil

Nachdem die SPD nicht mehr zur Wahl antrat, haben sich die Stimmen für die "Roten" - 2014 erhielten sie noch 24,4 Prozent - auf die anderen Parteien verteilt. Davon profitieren die CSU/Überparteiliche Wählergemeinschaft und die Unabhängige Wählergemeinschaft Filchendorf. Beide gewinnen jeweils einen Sitz hinzu.

Der Anteil von CSU/Überparteiliche Wählergemeinschaft beläuft sich auf 30,3 Prozent, was vier Sitze (bisher drei) im Stadtrat bedeutet. Wiedergewählt wurden zweiter Bürgermeister Karlheinz Schultes und Hermann Preißinger, neu im Gremium sind Florian Dötsch und Wolfgang Schäffler.

Die Bürgerliste "Neustadt braucht Zukunft" kam auf 27,3 Prozent und hielt damit ihre drei Sitze. Die Mandate gingen an Helmut Schäffler, Jana Schäffler (neu) und Käthi Pühl. Die Unabhängige Wählergemeinschaft Filchendorf erhielt 22,7 Prozent, was drei Sitze bedeutet (bisher 2). Jürgen Reiß zog neu ins Stadtparlament ein, dem Manfred Rix und Emil Bauer weiterhin angehören.

Die Christliche Wählergemeinschaft Mockersdorf-Lämmershof bekam Zuspruch von 19,7 Prozent der Wähler und behauptetet ebenfalls ihre beiden Sitze. Wiedergewählt wurde Renate Fraunholz, Antje Ziegler ist neu im Kreis der Stadträte.

774 Neustädter - bei 938 Stimmberechtigten betrug die Beteiligung an der Gemeinderatswahl 82,5 Prozent - wählten damit wieder 4 Frauen in das 12-köpfige Gremium. 0,8 Prozent der Wähler gaben keinen gültigen Stimmzettel ab.

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