Unter den Sportplätzen und Liegewiesen der Freizeitanlage in der Neustädter Gramau schlummern Reste einer Mülldeponie, die bis Mitte der 1970er Jahre in Betrieb war. Um sicherzugehen, dass davon keine Gefahr mehr ausgeht, muss die Stadt auf Geheiß des Landratsamts den Boden untersuchen lassen. Das Verfahren ist langwierig. Eine Hürde ist aber inzwischen genommen, teilte Bürgermeister Sebastian Dippold in der Stadtratssitzung am Dienstag mit.
Das von der Stadt beauftragte Fachbüro Rupp aus Neustadt/Kulm hat ein Konzept für Detailuntersuchungen vorgelegt. Das wurde nun von der Gesellschaft zur Altlastensanierung Bayern (GAB) gutgeheißen. Die GAB spricht auch bei den Hinterlassenschaften der ehemaligen Bleikristallfabriken mit.
Somit könnten im Herbst die ersten Sonden in den Boden der Freizeitanlage getrieben werden. Dem von der GAB dazu vorgelegten Vertragsentwurf stimmten die Stadträte zu. Damit ist auch gesichert, dass die auf die Stadt zukommenden Kosten bei 85.000 Euro gedeckelt sind. "Würden wir es in Eigenregie machen, könnte es leicht teurer werden", erläuterte Dippold. Erste Ergebnisse der Bohrungen und Untersuchungen sollen laut Büro Rupp ein Jahr bis anderthalb Jahre danach vorliegen, also frühestens wohl Ende 2024. So lange dürfte der Betrieb der Freizeitanlage ohne große Einschränkungen weitergehen.













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