29.06.2021 - 09:59 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Brückensanierung sorgt für Behinderungen in Neustadt/WN

Mit der halbseitigen Sperrung der Straße werden die Anwohner des Mühlbergs noch bis Mitte Juli leben müssen. Die Stadt saniert die Brücke über die Bahnlinie. Nicht etwa, weil es dort große Schäden gibt, sondern um eben diese zu vermeiden.

In dieser Woche wird der Gehweg in Fahrtrichtung Weiden erneuert, gleichzeitig wird nachts, wenn nur wenige Züge fahren, das Entwässerungsrohr gewechselt, so dass es für die Bahn und deren Kunden zu keinen Behinderungen kommt.
von Gabi EichlProfil

In dieser Woche wird am Neustädter Mühlberg der Gehweg in Fahrtrichtung Weiden erneuert. Und auch in der Nacht wird gearbeitet. Wie Bürgermeister Sebastian Dippold gegenüber den Oberpfalz-Medien sagt, handelt es sich um eine Standardmaßnahme, wie sie in regelmäßigen Abständen notwendig ist. Brücken wie diese müssten alle 20 bis 25 Jahre saniert werden, um größere Schäden zu vermeiden. Und wie die Deutsche Bahn auf Nachfrage feststellt, sind nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz für den Unterhalt und die Instandsetzung der Bahnbrücken die jeweiligen Kommunen zuständig, nicht die Bahn.

Zu den aktuellen Sanierungsmaßnahmen gehört laut Dippold die Teilerneuerung der Kappen, das sind die Gehwege im Brückenbereich; hier ist der Beton durch Streusalz geschädigt und stark verwittert. Erneuert werden außerdem die Geländer und die Asphaltdeckschicht der Fahrbahn. Unter der Brücke wird die defekte Leitung zur Brückenentwässerung ausgetauscht, die Widerlager und Flügelwände werden mit einem Oberflächenschutzsystem beschichtet, und es werden zwei Böschungstreppen bis zum Widerlager neu angelegt, um Wartungs- und Prüfarbeiten leichter durchführen zu können.

Die Arbeiten an den Gehwegen und Geländern erfolgen wechselseitig, dazu ist jeweils eine halbseitige Sperrung des Mühlbergwegs mit einer Ampelregelung erforderlich. Komplett gesperrt wird die Straße den Worten Dippolds zufolge nur dann, wenn neu asphaltiert wird; die Sperrung soll nicht länger als maximal eine Woche dauern. Grundsätzlich werde der Ampelbetrieb sofort ausgesetzt und die halbseitige Sperrung aufgehoben, sobald die Arbeiten dies zuließen.

Nach aktuellem Stand der Sanierungsarbeiten ist der Gehweg (Kappe) in Richtung Hof fertig, ebenso die Borde und die Böschungstreppe. In dieser Woche wird die Kappe auf der Seite in Richtung Weiden aufbetoniert; gleichzeitig wird nachts, wenn nur wenige Züge fahren, das Entwässerungsrohr gewechselt, so dass es für die Bahn und deren Kunden zu keinen Behinderungen kommt. Die Asphaltierung und damit die Vollsperrung ist für kommende Woche (KW 27) vorgesehen, in der Woche darauf werden die Geländer eingebaut.

Dippold betont, dass die Sanierungsarbeiten keinen Einfluss auf den Bahnbetrieb hätten. Das bestätigt auch eine Sprecherin der Bahn AG.

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